RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4: Vorbereitungen laufen nach Plan
Foto: Harald Illmer

Alles auf Schiene

Organisator Christian Schuberth-Mrlik zeigt sich zuversichtlich, dass die Rallye wie geplant stattfindet und apelliert einmal mehr an die Fans, zuhause zu bleiben und den Live-Stream zu verfolgen.

Dass in Sachen Organisation angesichts der allgemeinen Situation alles perfekt läuft, ist für Rallye-W4-Organisator Christian Schuberth-Mrlik „eine Bestätigung dafür, dass es richtig war, sich um eine Austragung zu bemühen“. Mit einem sorgsamen Blick verfolgt er die Entwicklung in Sachen COVID-19 freilich auch. „Die täglich neuen Meldungen tragen nicht gerade zu meiner Beruhigung bei“, gibt der Kämpfer für den Motorsport freimütig zu.

Nichtsdestotrotz ist für die Austragung des Waldviertler Traditions-Events, das am 13./14. November in den Bezirken Horn, Hollabrunn und Krems ohne Zuschauer stattfinden soll, momentan alles auf Schiene.

Die Rallye W4 2020 zählt zwar nicht zur Österreichischen Staatsmeisterschaft (diese wurde für heuer bekanntlich annulliert), jedoch wird es für den Lauf die von der ORM her allseits gewohnte Klasseneinteilung geben. Punkte gibt es am Ende freilich nicht, weil es 2020 ja auch keinen Staatsmeister gibt.

„Wir versuchen, wo es geht, den Aktiven entgegenzukommen“, sagt Schuberth-Mrlik. So bietet die Austrian Motorsport Federation den Teams die Möglichkeit, die für die Rallye nötigen Tageslizenzen nicht wie gehabt im Voraus, sondern direkt vor Ort bei Frau Michaela Landauf (AMF) im Rallye-Office zu lösen. So erspart sich der Antragsteller 12 Euro für den Postversand.

Auch die Fans werden so gut es nur geht, bedient. Schuberth-Mrlik: „Wenn sie schon nicht dabei sein können, wollen wir ihnen so viel als möglich von der Rallye nach Hause liefern. Für bewegte Bilder und zahlreiche Live-Einstiege im Internet wird gesorgt.“ Womit der Organisator in Erwartung behördlicher Kontrollen auch explizit darauf hinweisen möchte, „bitte, bitte nicht herzukommen. Wir haben Auflagen, die wir einhalten müssen, damit alles einwandfrei über die Bühne gehen kann. Jeder Einzelne, der sich nicht daran hält, gefährdet die Rallye.“

Ein ehrliches Bedürfnis ist es Christian Schuberth-Mrlik auch, besonders den Sponsoren der Rallye W4 2020 zu danken. „Ich weiß, dass es in Zeiten wie diesen für keinen einfach ist, finanziell unterstützend irgendwo tätig zu werden. Umso mehr weiß ich aber den Einsatz jener Firmen zu schätzen, die der Rallye W4 und damit in weiterer Folge auch dem Motorsport in Österreich ihr Vertrauen schenken!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye W4: Vorbereitungen laufen nach Plan

Weitere Artikel:

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau ARC

Gerolf Schuller will die Führung zurückerobern

In Abwesenheit des ARC-Leaders Johann Georg Lindner möchte Gerolf Schuller bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye die Führung in der Clubmeisterschaft zurückerobern. Von den 43 Startern bei der letzten ORM/ARC-Kombi-Rallye sind 26 ARC-Teams am Start.

ORM/ARC, OBM Rallye: Bericht

Hermann Neubauer holte die Rallye-Krone 2026

Mit einem Sieg bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach gewann der Salzburger seinen dritten Titel in der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft / Der fünffache Champion Simon Wagner musste nach einem Unfall aufgeben / Auch der dritte Meisterkandidat Michael Lengauer flog im Finish von der Strecke

ORM/ARC, OBM Rallye: Rallye Radio

Rallye Radio bei der OBM Rallye

Noir Trawniczek ist auch bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye wieder auf Stimmenfang unterwegs - die Einstiegszeiten vom Samstag.

TEC7 ORM3, OBM Rallye: Bericht

Lukas Dirnberger gewinnt zum Abschluss

Während der bereits in Weiz fixierte TEC7 ORM3-Champion Marcel Neulinger nach seinem Unfall beim EM-Lauf in Polen einen langen Reha-Weg zu beschreiten hat, unterstrich Vizemeister Lukas Dirnberger seine Position mit einem klaren Sieg.

EHRC Gravel, East Sweden: Bericht Rosenberger

Rosenberger: Nur Latvala war schneller...

In Schweden holen Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher ein wichtiges Podium. Mit starkem zweiten Platz erobert das Duo viele Punkte für die EHRC Gravel Wertung. Wie schon in Griechenland muss man sich nur Jari-Matti Latvala geschlagen geben