RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Skoda Fabia Rally2 evo im Safety-Check
Skoda

Ein Käfig voller Sicherheit

Sicherheit spielt in einem Rennauto eine große Rolle. Sie wird allerdings anders gewährleistet als in einem Serienauto. Im Skoda Fabia Rally2 evo für die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) finden sich ausgereifte und hochstabile mechanische Sicherheitsvorrichtungen, die Fahrer und Beifahrer umfassend und effektiv schützen sollen.

mid

Zu ihnen zählen extrastarke Stahlrohre, Sechspunktgurte und Schalensitze mit speziellem Kopfschutz sowie Seiten-Aufprallschutz aus Kohlefaser und energieabsorbierendem Schaum.

Bei einem Unfall während einer Rallye, zum Beispiel einem mehrfachen Überschlag in einem Waldstück, muss zunächst der Innenraum des Autos so gut es geht in Form gehalten werden. Diese Aufgabe fällt der eingeschweißten Sicherheitszelle zu.

Beim Skoda besteht sie aus rund 34 Metern hochfester Stahlrohre. Die dicksten Rohre haben einen Durchmesser von 50 Millimetern, die meisten anderen sind zwischen 40 und 35 Millimeter dick. Die Seitenscheiben bestehen aus mindestens 3,8 Millimeter dickem Polycarbonat und müssen sich laut Reglement einfach und ohne Werkzeug entfernen lassen.
Der mit Computer-Unterstützung konstruierte Überrollkäfig schützt den Überlebensraum für Fahrer und Beifahrer selbst bei starker Deformation der Karosserie durch einen Unfall. Außerdem ist die Sicherheitszelle integraler Bestandteil der Karosserie und trägt maßgeblich dazu bei, die Verwindungssteifigkeit des gesamten Fahrzeugs zu erhöhen.

Wie auch für Passagiere in Serienfahrzeugen besteht die größte Unfallgefahr für Fahrer und Beifahrer in einem Rallye-Auto bei einem seitlichen Aufprall. Während in einem Serienmodell die Insassen durch die B-Säule, Verstärkungen in den Türen und Airbags geschützt sind, hat das Rallye-Fahrzeug einen Überrollkäfig mit verstärkten Seitenschwellern sowie einen speziellen Seitenaufprallschutz. Für zusätzliche Sicherheit sorgen Schaumstoff und Carbon-Elemente, die den Raum zwischen Türen und Insassen ausfüllen und die Energie absorbieren.

Mithilfe maßgefertigter Schalensitze, die eng am Körper liegen, lassen sich Bewegungen im Sitz minimieren. Zusätzlich fixieren die vorgeschriebenen Sechspunkt-Sicherheitsgurte den Körper im Sitz. Ein weiterer seitlicher Kopfschutz - im Rallye-Jargon oft "Ohren" genannt - verhindert, dass sich der Kopf zum Beispiel im Falle eines Überschlags unkontrolliert bewegt.

Zusätzlich ist ein System zur Fixierung des Kopfes und des Nackens vorgeschrieben, das den Helm mit Hilfe von Bändern entweder an einer Nackenstütze oder an einer Art Geschirr um den Oberkörper verbindet. Das durch den Sechspunkt-Sicherheitsgurt fixierte System sorgt für eine zusätzliche Stabilisierung und vermindert das Risiko von Nackenverletzungen bei einem Frontal- oder Heckaufprall.

mid/arei

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC/MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Hungrige Meute hetzt ein Favoriten-Trio durchs Lavanttal

Die österreichische TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft kennt auch im heurigen Frühjahr keine Pause. Besonders zwischen der Rebenland Rallye in der Südsteiermark und der Lavanttal-Rallye in Kärnten bleibt den Akteuren fast schon traditionell kaum Zeit, um richtig durchschnaufen zu können.

WRC-Premierensieger Katsuta

Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Gschwandner

Easy Drivers No Roadrunning Projekt bei der Lavanttal Rallye

ARC-Obmann Georg Gschwandner startet erstmals seit 2019 wieder im Bewerb einer Rallye - den Auftritt im Volvo Kombi nützt er auch für die Bewerbung des Verkehrssicherheitsprojekts "No Roadrunning".

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Frische Gesichter und neue Chancen im Lavanttal

Die Austrian Rallye Challenge geht nach dem grandiosen Saisonauftakt mit der ARC Rallye Triestingtal mit der Lavanttal Rallye in die zweite Runde. Dort könnten ungewohnte, neue Teams die ARC-Tabelle erobern. Für Spannung ist also gesorgt.

ARC & Motorline Kooperation 2026

ARC & Motorline-Kooperation auch 2026

Auch 2026 wird die Medienkooperation mit Motorline.cc fortgesetzt - wieder ein Plus für die Club & Teampräsenz der Austrian Rallye Challenge