RALLYE

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Die Pechsträhne will einfach nicht enden
Daniel Fessl

Neubauer Racing bei der Rallye Weiz

Nach zwei Bestzeiten zum Auftakt bremste Hermann Neubauer zuerst ein Technik-Problem aus, auf zwei weitere Bestzeiten folgen dann ein körperliches Problem und der endgültige Ausfall. Nach der unglücklichen Redstag Rallye also erneut viel Pech für den Salzburger.

Hermann Neubauer begann die Rallye Weiz so, wie sich das für einen dreifachen Sieger gehört, nämlich mit zwei Sonderprüfungsbestzeiten. Allerdings wurde sein Vorwärtsdrang leider schon frühzeitig und unverschuldet gebremst, als auf der dritten Sonderprüfung ein Elektronikproblem den kompletten System-Neustart an seinem Ford Fiesta Mk II Rallye2 notwendig machte: Mehr als 20 Sekunden und dementsprechend auch die hart erkämpfte Führung gingen dadurch verloren. Neubauer griff daraufhin allerdings sofort wieder voll an und eroberte sowohl auf SP4 als auch auf SP5 die jeweils schnellste Zeit.

Auf der letzten und längsten Sonderprüfung des ersten Tages, dem bei den Fans besonders beliebten am Rundkurs „Anger“, stand für Hermann Neubauer und Co Bernhard Ettel also noch einmal Angriff auf dem Programm. Nach einigen Kilometern war die Rallye für das Duo dann aber frühzeitig zu Ende, ein Ausrutscher ließ den Ford Fiesta mit ausgerissenem linkem Vorderrad zurück.

Die Vorgeschichte dazu schlug dem dreifachen Weiz-Sieger, der aufgrund der Beschädigungen auch von einem Re-Start absehen musste, allerdings besonders auf den Magen: „Ich habe mir beim Einlenken die Schulter ausgekugelt. In dem Moment hab‘ ich mich aufgrund der plötzlichen Kraftlosigkeit und der Schmerzen praktisch ‚verlenkt‘ und bin innen angeschlagen. Das mit der Schulter ist mir vor knapp zehn Jahren schon einmal passiert, danach war Ruhe, deshalb habe ich auch überhaupt nicht damit gerechnet. Ich muss mir das jetzt von den Ärzten ganz genau anschauen und abklären lassen, vielleicht hat es mit dem Druck des Hans-Systems auf die Schultern zu tun.

Jedenfalls darf das nicht noch einmal passieren, im falschen Moment kann das böse ausgehen“, so Hermann Neubauer, der mit dem Ausfall verständlicherweise hadert: „Das ist einfach extrem unglücklich gelaufen. Dabei haben wir ruhig und konzentriert begonnen, hatten alles im Griff und konnten auch nach dem technischen Problem die verlorene Zeit rasch aufholen. Aber im Moment klebt mir einfach das Pech an den Fersen, was soll man machen. Wir werden bei der Hartbergerland Rallye einmal mehr alles geben und auf mehr Glück hoffen!“

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