RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Kevin Raith (vorzeitig) nach der Rallye Weiz
Daniel Fessl

. . . und plötzlich war’s vorbei!

Nach einem grandiosen ersten Tag rutschten Kevin Raith und Christoph Wögerer bei der Rallye Weiz heute in der Früh von der Strecke und somit ins Out. Am Ende steht die Enttäuschung über dem Erhofften.

Das ist wirklich bitter! Mit großen Ambitionen war Kevin Raith in die heurige Rallye Weiz gestartet. Die Heim-Rallye, das Lieblings-Event, der Asphalt, den er von Kindheit an kennt . . .- es gab viele Aspekte, die den 26-jährigen Steirer tatsächlich hoffnungsfroh machen konnten. Von einer bravourös absolvierten WM-Rallye in Kroatien praktisch als Generalprobe ganz abgesehen.

Und tatsächlich erfüllte Kevin Raith am ersten Tag des Klassikers nicht nur seine eigenen Erwartungen, sondern auch die seiner zahlreichen Fans an den Streckenrändern. Sechs Sonderprüfungen lang hielt er seinen Ford Fiesta Rally2 bravourös im Rennen, ja auch im Spitzenfeld. Mit Rang drei in der Gesamtwertung beschloss Kevin Raith den ersten Tag sogar auf einem zwischenzeitlichen Podiumsplatz . . .

. . . ehe zu Beginn des zweiten Tages urplötzlich Schluss war! Mit dem Spaß, mit der Hoffnung, mit der Rallye. Im prognostizierten dichten Regen kamen Kevin Raith und Copilot Christoph Wögerer auf der SP 7 Thannhausen ins Rutschen und somit auch von der Strecke ab. „Dann sind wir praktisch im Zeitlupentempo über eine Böschung geglitten und nicht mehr in die Prüfung zurückgekommen“, meinte der Pilot sichtlich enttäuscht. „Es ist wirklich sehr, sehr schade. Wir waren super unterwegs und haben uns sehr wohl gefühlt. Da war diesmal einiges drinnen für uns. Aber dann hat mein erster kleiner Fehler genügt, um unsere Hoffnungen blitzartig zu begraben. Tut mir leid für uns, für unser Team von ZM Racing, aber vor allem aber auch für unsere Fans!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nach einem durchwachsenen Jahr zeigt Hyundai nun den überarbeiteten i20 N Rally1- das Auto soll standfester und schneller sein - Ziel sind alle drei WM-Titel

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung