RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Max McRae hofft auf WRC-Debüt 2023 Max McRae möchte in die WRC aufsteigen
Matt Jelonek

Max McRae: Neffe von Colin McRae hofft auf WRC-Debüt 2023

Der Neffe von Rallye-Legende Colin McRae, Max Mcrae, möchte schon bald in der WRC starten - Er hofft auf sein Debüt in der Saison 2023

Es wäre die dritte Generation in der Rallye-WM (WRC): Der Neffe von Rallye-Legende Colin McRae, Max McRae, kämpft sich aktuell durch die Nachwuchsklassen, um es eines Tages bis an die Spitze des Rallye-Sports zu schaffen. Schon in der Saison 2023 möchte der 18-Jährige den Sprung in die Weltmeisterschaft machen.

Aktuell arbeitet der Australier hart daran, den Schritt in die Junior-WRC (JWRC) zu machen. Zuletzt testete McRae ein Auto, das in der Nachwuchsklasse zum Einsatz kommt. Der Sohn des ehemaligen WRC-Fahrers Alister McRae und Neffe des im Jahre 2007 verstorbenen WRC-Champion Colin McRae durfte in einem Ford Fiesta Rally3 Platz nehmen und in Polen einen Test bestreiten.

Der 18-Jährige legte insgesamt 160 Kilometer zurück und steuerte den von M-Sport gebauten Ford über die Asphaltprüfungen von Polen. Später besuchte er noch den M-Sport-Workshop in Krakau. Aktuell startet der Youngster ist der australischen Rallye-Meisterschaft, jedoch hat er zuletzt auch einen Gaststart in Großbritannien hingelegt. Jetzt hat er großes vor!

Das Rally3-Auto für die JWRC würde gut zu seinem Stil passen, weshalb ein Aufstieg der logische Schritt wäre. Er sagt: "Es hat mehr Power und Drehmoment als der Fiesta Rally4 und da es ein Allrad-Auto ist, gibt es an der Linie keine durchdrehenden Reifen mehr. Man kann dieses Auto so richtig fahren, das mag ich sehr. Wenn man hart arbeitet, bietet das Auto eine Menge. Ich bin beeindruckt."

"Wie man sich vorstellen kann, wollte ich sowieso in der JWRC fahren, aber jetzt, wo ich das Auto gefahren bin, weiß ich einfach, dass ich dort hin muss", sagt der talentierte Rennfahrer. "Die Chance, mit diesem Auto in der WRC zu fahren, ist genau das Richtige, und darauf arbeiten wir jetzt sehr hart hin." Jedoch muss McRae dafür erst einmal das Budget auftreiben, da sein Vorhaben teurer werden wird als ein Start in der australischen Meisterschaft, in der er in einem Subaru fährt.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 1

WM-Start mit angezogener Handbremse

Der Steirer Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben heute ihr Abenteuer Sardinien-Rallye erfolgreich eröffnet / Für die nächsten drei anstrengenden Tage hat sich das Duo noch Reserven offengelassen

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 2

Hoher Spaßfaktor im Ford-Fiesta-Cockpit

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben den zweiten Tag der WM-Rallye in Sardinien als 24. unter 51 Teams erfolgreich absolviert / Die Schotter-Prüfungen verlangen Mensch und Material alles ab

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.