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Skurrile Strafe wegen fehlender Kappe für Ott Tänak Ott Tänak muss nach seiner Heimrallye ins Porte­mon­naie greifen
Hyundai Motorsport

Skurrile Strafe wegen fehlender Kappe: Tänak muss Tausender blechen

So schnell ist ein Fahrer 1.000 Euro los: Ott Tänak muss eine Strafe zahlen, da er nach seinem dritten Platz in Estland keine Kappe auf dem Podium getragen hatte

Ott Tänak hat nach dem Lauf der Rallye-WM (WRC) in Estland eine Strafe von 4.000 Euro erhalten. Der Drittplatzierte des Meisterschaftslaufes hat bei der Podiumszeremonie nicht die vorgeschriebene Mütze getragen, weshalb er nun zahlen muss. Jedoch wurden 3.000 Euro der Strafe auf Bewährung ausgesprochen, weshalb er nur 1.000 Euro ärmer ist.

Es ist nicht unüblich, dass die Top 3 einer Meisterschaft eine besondere Kappe tragen müssen, wenn es auf das Podium geht. Im Falle von Tänak fehlte die Mütze des Reifenlieferanten Pirelli, die auf dem Podest vorgeschrieben ist. Die Kappe wird vor der Zeremonie von einem WRC-Mitarbeiter bereitgestellt.

Das war nicht die einzige Strafe für den Esten bei seiner Heimrallye, da er bereits am Freitag eine Zehn-Sekunden-Strafe dafür bekommen hatte, weil er im Verbrennermodus durch eine E-Zone gefahren war. Außerdem hatte er dem Toyota-Duo, bestehend aus Kalle Rovanperä und Elfyn Evans, im Kampf um den Sieg nicht entgegenzusetzen, weshalb Toyota die Rallye dominierte.

Das Fehlen der Kappe auf dem Gesamtpodium, dem Powerstage-Podium und bei der anschließenden Pressekonferenz ist ein Bruch von Artikel 1.15 von Appendix IV im Regelbuch der WRC-Saison 2022. Tänak wurde zusammen mit Teammanager Pablo Marcos zur Rennleitung zitiert, wo er 1.000 Euro entrichten musste. Es folgen weitere 3.000 Euro, sollte er im Jahr 2022 ein weiteres Vergehen dieser Art begehen.

Tänak hat sich bereits einen ähnlichen Fauxpas im Jahr 2021 bei der Rallye Spanien erlaubt, wofür er damals nur verwarnt worden war. Die WRC spricht von einem "negativen Einfluss auf die kommerziellen Rechte" der Serie und ermahnt auch das wiederholte Fehlverhalten des Hyundai-Piloten. Die warmen Außentemperaturen seien kein Grund, die Vorschriften nicht zu befolgen, stellen die WRC-Verantwortlichen klar.

Motorsport-Total.com

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