RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Loeb hat Blut geleckt Weitere Einsätze für Sebastien Loeb im M-Sport-Puma?
Red Bull Content Pool

Loeb hat Blut geleckt: Weitere Einsätze in der WRC für M-Sport?

Sebastien Loeb hat phänomenal den WRC-Auftakt in Monte Carlo gewonnen - Winken jetzt weitere Einsätze im Ford Puma Hybrid von M-Sport?

Der Auftakt der Rallye-WM (WRC) 2022 hatte es in sich: Der neunmalige Weltmeister Sebastien Loeb fuhr beim Rally1-Debüt im Ford Puma von M-Sport zum Sieg und trug sich damit zum 80. Mal in die WRC-Siegerliste ein. Der Franzose, der die Rallye mit seiner Co-Pilotin Isabelle Galmiche bestritten hat, scheint Blut geleckt zu haben, denn er hat Lust auf weitere Einsätze bekommen.

"Für die restliche Saison werde ich in der Extreme E und mit BRX in der Rally-Raid-Weltmeisterschaft starten", sagt Loeb. "Das sind meine zwei Hauptprogramme und ich fokussiere mich sehr auf das mit Prodrive. Sollte sich jedoch die Möglichkeit auftun, ans Steuer des Puma-Hybrids zurückzukehren, weiß ich nicht, ob ich der Versuchung widerstehen könnte."

Der Vertrag mit M-Sport sah eigentlich nur einen einzigen Gaststart bei der Rallye Monte Carlo vor, doch auch das Team hat die Fühler nach der Rallye-Legende bereits ausgestreckt. Die Chefetage von M-Sport kann sich weitere Einsätze des Race-of-Champions-Siegers vorstellen, sollte eine Einigung erfolgen.

Loeb hat mit vielen Terminkollisionen zu rechnen, da er in der Extreme E im Team von Lewis Hamilton - X44 - und in der Rally-Raid-Weltmeisterschaft mit Prodrive alle Hände voll zu tun hat. Jedoch gibt es drei Rallyes, die eine weitere Zusammenarbeit zwischen M-Sport und Loeb ermöglichen könnten: Kenia, Neuseeland und Japan. An diesen Rennwochenende gibt es keine Überschneidungen und Loeb wäre damit frei.

M-Sport-Teamchef Richard Millener sagt: "Wir diskutieren dieses Thema noch, um ehrlich zu sein. Es wäre großartig, ihn wieder in einem der Autos zu sehen, aber es müssen noch viele Details geklärt werden, ehe etwas passiert. Aktuell gibt es keine spannenden Neuigkeiten." M-Sport setzt in der WRC-Saison 2022 drei Vollzeitautos für Gus Greensmith, Adrien Fourmaux und Craig Breen ein. Das vierte Auto kann grundsätzlich mit Teilzeitfahrern besetzt werden.

Für die Rallye Schweden war bereits ein vierter Fahrer bei M-Sport eingeplant gewesen, jedoch musste Lorenzo Bertelli, der in der Modebranche tätig ist, den Einsatz absagen. Der Italiener muss die Modenshow in Mailand besuchen und kann deshalb nicht nach Schweden reisen. Für Loeb geht es am 18. bis 20. Februar nach Saudi-Arabien, wo der Auftakt der Extreme-E-Saison 2022 steigt.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.