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WRC Portugal: Loeb und Ogier wieder raus! Sebastien Loeb musste am Samstag nach einem Antriebsdefekt aufgeben
Motorsport Images

WRC Rallye Portugal 2022: Loeb und Ogier auch am Samstag raus!

Die Pannenserie der WRC-Stars Sebastien Loeb und Sebastien Ogier setzte sich bei der Rallye Portugal auch am Samstag fort - Evans weiter vor Rovanperä

Die Rückkehr der beiden Rallye-Legenden Sebastien Loeb (Ford) und Sebastien Ogier (Toyota) in die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) steht bei der Rallye Portugal 2022 weiter unter keinem guten Stern. Nachdem die beiden Serien-Weltmeister bei ihrem jeweils zweiten Saisonstart am Freitag vorzeitig ausgeschieden waren, kamen die "Super-Sebs" auch am Samstag nicht weit.

Bereits nach der zweiten Wertungsprüfung des Tages war die Fahrt für Loeb und Ogier beendet. Beim Ford Puma von Loeb, der von M-Sport nach dem Unfall am Freitag repariert worden war, traten Probleme mit dem Antrieb auf.

"Ich habe Leistung verloren. Ich habe vielleicht 100 PS und habe während der Prüfung angehalten. Ich habe einen vollen Reset gemacht, aber es hat nichts geändert. Wir müssen schauen, was da los ist", sagte Loeb, nachdem er auf den 22,04 Kilometern von "Cabeceiras de Basto 1" 3:21 Minuten auf die Bestzeit von Kalle Rovanperä (Toyota) verloren hatte.

Doch das Problem ließ sich nicht beheben. Kurz darauf teilte M-Sport mit, dass Loeb nicht mehr zur dritten WP des Tages antreten wird.

Bei Ogier sorgte einer seiner seltenen Fahrfehler für den Ausfall am Samstag. Ebenfalls bei der WP "Cabeceiras de Basto 1" rutschte der Franzose in einer langgezogenen Linkskurve von der Straße. Der Toyota Yaris blieb dem Unterboden an der Straßenkante hängen und ließ sich aus eigener Kraft nicht mehr von der Stelle bewegen, womit Ogier zur Aufgabe gezwungen war.

An der Spitze liefern sich weiterhin die beiden Toyota-Piloten Elfyn Evans und Rovanperä einen Zweikampf um den Sieg. Mit der Bestzeit bei der zweiten WP des Tages verkürzte Rovanperä den Rückstand auf seinen Teamkollegen. Nach elf von 21 WP trennen beide 10,2 Sekunden.

Dani Sordo (Hyundai) auf Rang drei kann angesichts eines Rückstand von 1:04,8 Minuten auf Evans nicht mehr aus eigener Kraft in den Kampf um den Sieg eingreifen, sondern muss sich vielmehr gegen Takamoto Katsuta (Toyota) verteidigen, der als Vierter nur 1,7 Sekunden Rückstand auf Sordo hat.

Motorsport-Total.com

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