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Lavanttal Rallye 2023: Bericht Baumschlager
Daniel Fessl

Baumschlager setzt Aufwärtstrend fort

Raimund Baumschlager beendet die Lavanttal Rallye auf dem vierten Platz. Nach dem sechsten Gesamtrang bei der Jännerrallye und P5 bei der Rebenland Rallye setzt der Rekordstaatsmeister den Aufwärtstrend weiter fort

Österreichs Rallye-Rekordstaatsmeister zeigt bei schwierigsten Verhältnissen, dass er immer besser mit dem Fabia RS Rally2 zurechtkommt. In der Meisterschaftswertung hat der Oberösterreicher mit dieser Positionierung nun einen Platz gut gemacht und liegt mit 33 Punkten auf dem Rang Drei.

„Es war mit Abstand die schwierigste Lavanttal Rallye, die ich jemals gefahren bin“, blickt der neunmalige Sieger dieser Veranstaltung nach der Zieldurchfahrt auf extrem heraus-fordernde zwei Tage zurück. Das Comeback des Winters sorgte nicht nur dafür, dass am ersten Wertungstag zwei Sonderprüfungen abgesagt werden mussten, weil immer wieder Bäume unter der Schneelast brachen und auf die Strecke fielen, sondern auch auf den verbliebenen zehn Prüfungen für außergewöhnlich haarige Verhältnisse. „Schnee, Matsch, jede Menge Schlamm und Dreck auf der Strecke, da war wirklich alles dabei“, erzählt Baumschlager.

Trotz der widrigen äußeren Umstände fällt das Resümee des Routiniers sehr positiv aus. „Wir haben bei diesen Streckenbedingungen wenig Erfahrung mit dem Fabia RS Rally2 gehabt, daher konnten wir viel lernen und sind einen deutlichen Schritt weitergekommen. Das sieht man auch an den Zeiten im Vergleich zur unmittelbaren Konkurrenz. Und ganz wichtig war freilich auch, das Auto heil ins Ziel zu bringen.“ Denn noch am Samstagabend wurde der Fabia RS Rally2 vom BRR Team für die nächsten Testfahrten und einen WM-Einsatz mit Armin Kremer am kommenden Wochenende vorbereitet.

Die Österreichische Meisterschaft wird am 2. und 3. Juni mit der Rallye W4 in Niederösterreich fortgesetzt.

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