RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mitropa Rally Cup: Saisoneröffnung

Startschuss im Rebenland

Die Rebenland Rallye fungiert als Auftakt des Mitropa Rally Cup 2023. 37 Teams haben sich angesagt und werden auf den selektiven Wertungsprüfungen in der Südsteiermark um Punkte kämpfen. Die Teilnehmer aus 6 Nationen fahren auf 16 Sonderprüfungen mit 165 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

Am 17.3. startet der Mitropa Rally Cup (MRC) mit der Rebenland-Rallye in der Südsteiermark in seine 58. Saison. Von den insgesamt 85 teilnehmenden Mannschaften sind 37 Teams in den Mitropa Rally Cup eingeschrieben.

In der Wertung für Fahrzeuge nach dem aktuellen FIA-Reglement starten 20 Teilnehmer, darunter auch der Mitropa Cup Vizemeister aus dem Jahre 2019, Kristóf Klaus aus Ungarn, der mit Startnummer 3 auf einem Skoda Fabia Rally2 Evo mitten in der Phalanx der Österreichischen Rallyeelite auf die Pisten gehen wird. Es gibt aber viele Anwärter auf den Sieg im Mitropa Rally Cup. In diesem Jahr erstmalig im Mitropa Rally Cup dabei ist der Deutsche Dominik Dinkel (Ford Fiesta Rally2, Start Nr. 6), 2021 fuhr er zum Gesamtsieg bei der Rally Velenje in Slowenien. Der Ungar Andras Hadik, 2facher ungarischer Rallyemeister, startet mit einem Ford Fiesta Rally2 MkII und der Start Nr. 8. Auch der Vizemeister vom letzten Jahr, Albert von Thurn und Taxis (DEU, Skoda Fabia Rally2 Evo, Start Nr. 9) hat sich wieder in die Cup-Wertung eingeschrieben. Urgestein Herrmann Gaßner sen. aus Deutschland, 7facher Gewinner des Mitropa Rally Cups und amtierender Meister, geht im Rebenland mit dem Mitsubishi Evo X R4 und Startnummer 18 wieder auf der Jagd nach den Bestzeiten am Start. Zoltán László (HUN, Skoda Fabia Rally2 Evo, Start Nr. 38) ist nach seinem diesjährigen Einsatz bei der Rallye Monte Carlo ebenfalls hochmotiviert.

In der MRC-Wertung für historische Fahrzeuge nach FIA Anh. K werden 8 Teams des Mitropa Rally Cup um die Punkte kämpfen. Vorjahressieger in dieser Kategorie, der Italiener Rino Muradore, ist ebenso wie der schnelle Tiroler Alfons Nothdurfter auch in diesem Jahr wieder am Start. Auch Burghard Brink tritt mit seinem Lancia Delta Integrale 16V wieder an und dürfte für die ein oder andere Überraschung beim Fight gegen die Uhr sorgen.

In der Wertungsgruppe der internen Club Championship geht der amtierende Meister Martin Kainz aus Deutschland wieder auf Punktejagd. Insgesamt 9 eingeschriebene Teams nehmen in der Kategorie für nicht mehr homologierte Fahrzeuge die 16 Wertungsprüfungen in den Weinbergen unter die Räder.

In diesem Jahr verdoppelt der Mitropa Rally Cup die Preisgelder für die besten Newcomer. In dieser Kategorie werden Fahrer bis zu einem Alter von 25 Jahren gewertet. Bisher haben sich 4 Fahrer bis 25 Jahre eingeschrieben. Im Rebenland sind Mark Skulj (HUN, Start Nr. 24), Liam Müller (DEU, Start Nr. 28) und Jonas Müller (DEU, Start Nr. 45) aus dieser Kategorie am Start.

Bei diesem Lauf, der auch zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft zählt, freut sich Organisationsleiter und Bürgermeister Erich Plasch aus Leutschach auf den Start der Teilnehmer. Los geht’s am Freitag um 13.30 Uhr. Auf insgesamt 16 Sonderprüfungen wird auf 165 Wertungsprüfungskilometern der Sieger am Samstagabend um 19.00 Uhr im Ziel des Weinörtchens Leutschach in direkter Nähe zur slowenischen Grenze erwartet.

Der Mitropa Rally Cup ist eine der ältesten Rallyeserien Europas. Sie wurde im Jahre 1965 gegründet. Berühmte Namen wie Sandro Munari, Franz Wittmann, „Lucky” Luigi Battistolli, Armin Schwarz und Hermann Gaßner haben sich schon in die Siegerlisten der Serie eingetragen. Die Fans bezeichnen den Mitropa Rally Cup liebevoll als die „inoffizielle Rallye- Europameisterschaft für Privatfahrer”. Die Serie ist eine von der FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) anerkannte Meisterschaft. Teilnehmer können sich in die Kategorien FIA homologierten Fahrzeuge und historische Fahrzeuge nach FIA Anhang K einschreiben.

Mitropa Rally Cup Calendar 2023
17.-18.03.23: 10. Rebenland-Rallye (AUT)
14.-15.04.23: 45. Int. LKW FRIENDS on the road Lavanttal-Rallye powered by Skoda-Dohr (AUT)
26.-27.05.23: 38. AMTK Rally Velenje (SVN)
15.-17.06.23: 56. Mecsek Rallye (HUN)
07.-08.07.23: Rally del Casentino (ITA)
08.-09.09.23: 12. Kärcher Rally Kumrovec (HRV)
22.-24.09.23: Mahle 11. Rally Nova Gorica (SVN)
26.-28.10.23: Rallye du Valais (CHE)

25.11.23 Pricegiving Budapest (HUN)

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.