RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mitropa Rally Cup: Bericht Rebenland Rallye
Drioli

Klausz wiederholt souverän den Vorjahressieg

Beim Saisonauftakt gewinnt das ungarische Team Kristóf Klausz/Tamás Papp auf einem Škoda Fabia Rally2 evo unangefochten die Mitropa Rally Cup Wertung. MRC-Neuzugang Dominik Dinkel (DEU) landet auf P2. Die Wertung für historische Fahrzeuge geht an das italienische Team Rino Muradore/Luciano Blasutto im Ford Escort RS 2000 MKII.

Mit einer starken fahrerischen Leistung sichert sich das ungarische Team Kristóf Klausz/Tamás Papp mit ihrem Škoda Fabia Rally2 evo den Sieg in der Mitropa Rallye Cup (MRC) Wertung der Rebenland Rallye in Österreich. Cup-Neueinsteiger Dominik Dinkel (Ford Fiesta Rally2) fährt ebenfalls von Beginn an schnelle Zeiten und belegt im Ziel einen sicheren 2. Platz vor Albert von Thurn in Taxis (Škoda Fabia Rally2 evo).

Die 2WD-Sonderwertung für zweirad-angetriebene Fahrzeuge gewinnt der 18jährige Slowene Mark Škulj vor dem ebenfalls erst 18 Jahre alten Deutschen Liam Müller (beide auf Opel Corsa Rally4). Rang 3 geht an den Routinier Konstantin Keil (DEU) im Ford Fiesta Rally4.

In diesem Jahr präsentiert sich der Mitropa Rally Cup mit einer starken Besetzung. So fuhren 5 Mannschaften des MRC unter die Top 10 dieses zweiten Wertungslaufs zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Die Crews kämpften bei sonnigem Wetter auf insgesamt 16 Sonderprüfungen über 165 Kilometern im Renntempo und 314 Kilometern Gesamtstrecke.

Norberto Droandi, Präsident des Mitropa Rally Cups dazu: „Es haben sich in diesem Jahr viele starke Teilnehmer in den Mitropa Rally Cup eingeschrieben, hier beim Auftakt im Rebenland wird bereits das hohe Leistungsniveau der Sportler ersichtlich. Es wird eine spannende Saison werden“.

Rino Muradore/Luciano Blasutto (ITA) sicherten sich mit dem Ford Escort RS 2000 MKII die Wertung für historische Fahrzeuge. Er profitierte dabei allerdings von den technisch bedingten Ausfällen der Mitfavoriten Burghard Brink (Lancia Delta Integrale 16V) und Patrik Hochegger (Opel Kadett GT/E). Neu im Cup dabei der Ungar László Mekler mit dem spektakulären Lancia Rally 037, der an diesem Wochenende nach der Zielrampe den 2. Platz für sich einfuhr. Paolo Lulli, ebenfalls aus Italien, macht das Podium mit Rang 3 auf seinem Peugeot 205 GTI 1.6 komplett.

Nachdem die Wertung zur Mitropa Clubmeisterschaft Jirí Pertlícek jun. bis zur Mittagspause am Samstag klar anführte, übernahmen danach – bedingt durch einen technischen Ausfall des Tschechen – die Deutschen und Vorjahresmeister in dieser Gruppe Martin Kainz/Dietmar Moch auf dem Mitsubishi Lancer Evo IX die Führung. Auf der Zielrampe hatten Sie auf einen Vorsprung von mehr als 6 Minuten auf die nachfolgend platzierten Federico Laurencich und Fabio Grendene (beide Italien) herausgefahren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl haben wieder viel dazu gelernt

Regierende ORM2 Staatsmeister werden im Waldviertel als Vierte gewertet. Der Ford Fiesta Rally2 des ZM-Racing Team erwies sich wieder als Spitzenauto

WRC übernimmt F1-Technik

Helmkamera vor Live-Premiere

Formel-1-Technik hält Einzug in die WRC: Auf Sardinien testet M-Sport eine FIA-zugelassene Helmkamera für mögliche Livebilder aus dem Rallye-Auto

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Mayer

Neues Geschäftsmodell im Hause Mayer

Die Familie Mayer aus Gießhübl hat ihr Portfolio erweitert: Neben dem Autohaus in Gießhübl und der Landwirtschaft in Kaltenleutgeben wurde nun die Mayer Motorsport S.R.O. ins Leben gerufen.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

Austrian Rallye Legends: Bericht

Herbstliches Kaiserwetter bei den ARL

Novum bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Zum ersten Mal musste der Zeremonienstart unter schwerem Regen abgehalten werden - der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Mit einem VW-Motor und auffälligem Porsche-Look will Project Rally One 2027 in der Rallye-WM (WRC) antreten: Das Privatteam peilt zwei Autos zum Saisonauftakt an