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Lavanttal-Rallye: Vorschau ZM Racing
Foto: Daniel Fessl

Drei Teams vertreten die Farben von ZM-Racing

Neben Fabian Zeiringer (Stmk) und Christoph Zellhofer (NÖ), startet auch der Deutsche Gast Björn Satorius unter der Flagge von Max Zellhofer in Kärnten

Fabian Zeiringer hat mit seiner Co-Pilotin Angelika Letz schon bei ihrem ersten Antreten für das niederösterreichische ZM-Racing Team gezeigt, was man von den Beiden heuer noch sportlich erwarten kann. Ein fünfter Platz in der Gesamtwertung bei der LKW FRIENDS on the Road Rebenland Rallye war Grund genug, um sehr positiv in die übrigen Rallyes der Meisterschaft zu schauen.“ Für mich war in der Steiermark sehr viel Neu. Statt meines bisherigen Einsatzwagen Opel Corsa Rally2 in der 2WD Meisterschaft jetzt mit dem Ford Fiesta Rallye2 ein echtes Geschoß mit 300 PS zu steuern war eine echte Herausforderung für mich und Angelika. Daher haben wir versucht uns langsam an diese Aufgabe heranzutasten, möglichst wenige Fehler zu machen und den Wagen auf der Strecke zu halten. Natürlich habe ich bei einigen Passagen schon gemerkt, welches Potential in meinem neuen Arbeitsgerät steckt. Im Lavanttal werden wir aber von Beginn an versuchen, mit unserer starken Konkurrenz mitzuhalten und möglichst viele Punkte für die Meisterschaft einzufahren. Trotzdem übermütig werden wir nicht an die Sache herangehen, schließlich möchte ich unserer Crew von ZM-Racing am Ende der Rallye ein gesundes Auto ohne viel Arbeit zurückgeben.“

Bei Christoph Zellhofer mit Co Andre Kachel ist die Situation etwas anders. Man konnte mit dem neu aufgebauten SUZUKI SWIFT ZMX zwar in der ersten drei Prüfungen im Rebenland feststellen, dass man mit diesem Boliden in der Gesamtwertung der heimischen Meisterschaftsläufe durchaus in die Top Ten fahren kann und sich damit auch dem Ziel neuerlich den Gesamtsieg im österreichischen Rallyecup zu sichern, unbedingt rechnen darf wie Christoph Zellhofer feststellte:“ Da wir die Kategorie Prototypen bei der heurigen Jännerrallye noch mit dem alten Auto gewonnen haben liegen wir trotz unseres vorzeitigen Ausfalls im Rebenland durch erhöhte Motortemperatur im Cup noch knapp in Führung. Der Grund war eine defekte Kopfdichtung, wir sind gerade dabei alles wieder zusammen zu bauen und fahren daher optimistisch nach Kärnten.“

Der dritte Mann im Aufgebot von ZM-Racing ist diesmal der 33-jährige Deutsche Björn Satorius mit seiner Co-Pilotin Jennifer Lerch. Er hat seinerzeit einen Ford Fiesta Rally2 aus dem Hause von ZM-Racing erworben und konnte vor kurzem beim Auftakt der deutschen Rallyemeisterschaft im Erzgebirge einen sehr guten fünften Platz in der Gesamtwertung einfahren. Hier in Österreich konzentriert er sich hauptsächlich um ein gutes Resultat in der Gesamtwertung des Mitropacups, wo er auf eine Phalanx von deutschen Mitbewerbern wie Albert von Thurn und Taxis, Philipp Geipel und Hermann Gassner trifft

ZM Racing Teamchef Max Zellhofer über diesen Einsatz aller drei Piloten:“ Von der Stärke her sollte es möglich sein, dass alle drei Fahrer sich im Endergebnis unter den Top Ten finden könnten. Bei Fabian Zeiringer sollte dies mit verstärktem Speed am besten möglich sein. Bei Björn Satorius kann man nur gespannt sein, wie er seine gute Form aus dem Erzgebirge in die Konkurrenz mit seinen drei durchaus bekannten Landsleuten einbringen kann. Um bei meinem Sohn Christoph hoffe ich, dass wir die Ursache des Ausfalles im Rebenland lokalisiert haben und er die Möglichkeit hat, in der Prototypenklasse seinen knappen Vorsprung durch einen Sieg weiter auszubauen.“

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