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TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2
Foto: Daniel Fessl

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

Schon vom ersten Meter an zeichnete sich eine äußerst knappe Rallye ab. Nach sieben absolvierten Sonderprüfungen sah es am Ende des ersten Tages jedoch mehr nach einer vermeintlich klaren Angelegenheit für den Kärntner Junior Maximilian Lichtenegger (Renault Clio Rally3) aus. Mit 13,6 Sekunden Vorsprung auf Günther Knobloch ging seine Mannschaft in die Nachtruhe; Christoph Zellhofer lag 28,9 Sekunden zurück, Roland Stengg bereits 1:40,2 Minuten. Doch am Samstag, auf der ersten Durchfahrt der SP „Eichberg“, traf Lichtenegger eine Mauer und musste aufgeben. Der Fight um den Sieg reduzierte sich damit auf nur mehr zwei Protagonisten: den neuen Führenden Knobloch und den lediglich 1,8 Sekunden zurückliegenden Zellhofer.

Es folgte ein äußerst intensives Duell um den ORM2-Sieg, in dem die Führung nach nahezu jeder Sonderprüfung wechselte. Auf der finalen, 7,7 km langen Powerstage „Eichberg“ holte Günther Knobloch alles aus sich selbst, Co-Pilot Erik Fürst und dem Renault Clio Rally3 heraus, fuhr 6,1 Sekunden schneller als Zellhofer und gewann schlussendlich mit nur 0,3 Sekunden Vorsprung. Günther Knobloch war natürlich überglücklich: „Das war eine Hammer-Rallye, unglaublich cool. Dass es am Schluss sogar für den ORM2-Sieg gereicht hat, freut uns riesig.“

Christoph Zellhofer wusste naturgemäß nicht, ob er sich über Platz zwei freuen oder seinem so knapp verlorenen Sieg nachtrauern sollte: „Wenn man vor der letzten Prüfung einige Sekunden in Führung liegt, dann ärgert man sich schon.“ Der drittplatzierte Roland Stengg war hingegen vollends zufrieden: „Der Renault Clio Rally3 macht mir großen Spaß, ich bin happy.“

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