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CZ, Rally Cesky Krumlov: Bericht
Foto: Wagner Motorsport

Wagner: „Potential nicht ausgeschöpft“

Auch beim zweiten Lauf zur CZ Meisterschaft lief es für Simon Wagner nicht wunschgemäß, er belegte Platz vier. Lukas Dirnberger zweitbester Österreicher.

Noir Trawniczek

Die Rally Cesky Krumlov, der zweite Lauf zur Tschechischen Rallye Staatsmeisterschaft, ist für Simon Wagner und Hanna Ostlender nicht wirklich wunschgemäß gelaufen. Der fünffache Staatsmeister und Tschechische Vizemeister des Vorjahres belegte im Hyundai i20 N Rally2 hinter Dominik Stritesky und Adam Brezik (beide Skoda) sowie Filip Mares (Toyota) mit etwas mehr als einer Minute Rückstand Platz vier.

Wagner erklärte gegenüber motorline.cc: „Um ehrlich zu sein, habe ich mir mehr erhofft. Ich bin das ganze Wochenende nie wirklich eins geworden mit dem Auto - wir haben unser Potential und unsere Performance nicht ausgeschöpft - egal was wir auch probiert haben.“ Wagner fügte hinzu: „Auch der in der Meisterschaft bislang führende Filip Mares hatte hier keine Chance - das ist verwunderlich.“

Schon beim Auftakt zur CZ-Meisterschaft, bei der Rally Sumava Klatovy, musste Simon Wagner Rückschläge hinnehmen, als er in der ersten Etappe wegen eines Kühlerschadens abstellen musste. Immerhin konnte er hier die zweite Etappe für sich entscheiden…

Der dritte Lauf zur CZ-Meisterschaft - die Wagner heuer gewinnen wollte - die Rally Hustopece, findet zeitgleich mit der ET König Murtal Rallye statt, für die Wagner bereits genannt hat und die er auch absolvieren wird. Hat er damit bereits den Tschechischen Titel abgeschrieben? Simon gibt offen zu: „Nach den beiden Ergebnissen wird das sowieso schwierig.“ Komplett aufgeben möchte Wagner das Unterfangen jedoch nicht: „Wichtig sind ohnehin Einzelsiege - wenn uns die gelingen, werden wir es ja sehen. Bislang war an jedem Wochenende jemand anderer richtig stark.“

Stark fuhren auch Markus Stockinger und Klaus Schwingshandl, die in ihrem Mazda 2 Proto auf Gesamtrang 25 in ihrer Klasse RN9 den Sieg nur um 2,5 Sekunden verpasst hatten. Lukas Dirnberger wurde hinter Wagner zweitbester Österreicher auf Platz 23 (Platz vier der Klasse RC4I). Im Regional Rally Cup belegte er hinter Lokalmatador Michal Gregor Platz zwei vor Stockinger und seinem Bruder Raphael Dirnberger. Im Ziel auch Richard Knapp und Claudia Böckl auf Platz 43 und Platz vier der Klasse RN9.

Unterdessen musste der beim ERC-Lauf in Skandinavien bis dahin wieder formidabel fahrende Maximilian Lichtenegger (bis zur SP6 wieder auf Platz drei der ERC3) einen Reifenschaden hinnehmen, in der Folge musste er wegen zu großer Schäden am Auto vorzeitig abstellen, doch man wird die Rallye morgen fortsetzen. Marcel Neulinger liegt in der ERC4 auf Rang acht. Ein Bericht von der ERC Rally Skandinavien erfolgt morgen Sonntag im Anschluss an die Rallye.

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