RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ogier überlegt noch ein Jahr dranzuhängen
Foto: XPB

Ogier möchte ordentliches Karriereende

Die durch die Corona-Krise stark dezimierte Saison der Rallye-Weltmeisterschaft könnte für Ex-Chamption Sebastien Ogier ein Grund sein, auch 2021 noch zu fahren.

Der sechsmalige Champion Sebastien Ogier könnte der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) möglicherweise noch ein Jahr länger erhalten bleiben. Auslöser für den Sinneswandel des Franzosen ist die Coronavirus-Krise, welche auch den Rennbetrieb in der WRC bis auf weiteres ausgebremst hat.

Sollten 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie keine oder nur noch wenige weitere Rallyes möglich sein, hält sich Ogier einen Rücktritt vom zum Ende dieses Jahres geplanten Rücktritt offen. "Wenn die Meisterschaft dieses Jahr nicht mehr neu gestartet und ordentlich zu Ende gebracht wird, besteht die Chance, dass ich noch ein Jahr dranhänge", erklärt Ogier in einem Videointerview mit 'Red Bull Motorsports'.

Ursprünglich hatte Ogier erklärt, dass er seine WRC-Karriere nach der Saison 2020 beenden will. Doch die Aussicht, sich möglicherweise nach eine Rumpfsaison mit nur wenigen Rallyes zu verabschieden, hat ihn zum Umdenken bewegt.

"Um ehrlich zu sein bin ich da mittlerweile etwas offener", sagt Ogier. "Keiner konnte die jetzige Situation vorausahnen. Es ist sehr unsicher, was dieses Jahr noch passieren wird." Aktuell sind bis einschließlich Juni alle WRC-Veranstaltungen abgesagt oder verschoben.

Nächste Station im Kalender wäre Mitte Juli die Safari-Rallye in Kenia, deren Durchführung aber auf der Kippe steht. Wahrscheinlich wird die Saison frühestens Anfang August in Finnland fortgesetzt.

Sollten dann im Sommer und Herbst ein regelmäßiger Rennbetrieb möglich sein, tendiert Ogier aber weiterhin zu einem Rücktritt Ende 2020. "Noch hoffe ich, dass wir so bald wie möglich weitermachen und eine richtige Meisterschaft fahren können. Wenn das der Fall sein sollte, wäre das eine andere Frage."

Nach seinem Sieg bei der Rallye Mexiko im März führt Ogier die Gesamtwertung nach drei Rallyes mit acht Punkten Vorsprung auf seinen Toyota-Teamkollegen Elfyn Evans an.

© Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor