RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ogier träumt von Fahrt im Gruppe-B-Boliden
Foto: Motorsport Images

"Möchte die Herausforderung spüren"

Der sechsfache Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier träumt davon, nach seiner aktiven Karriere einmal mit einem Gruppe-B-Monster zu fahren, Audi S1 oder Peugeot 205.

Mit sechs Weltmeistertiteln zählt Sebastien Ogier zu den besten Rallye-Fahrern aller Zeiten. Er hat mit Citroen, Volkswagen, Ford und Toyota in den verschiedensten WRC-Boliden Rallyes gewonnen. Aber Ogier träumt von einem bestimmten Auto der Rallye-Geschichte - dem Audi quattro aus der Gruppe-B-Ära.

"Ich habe jüngst gesehen, dass Mads einen Audi gefahren ist. Das ist etwas, das ich auch gerne eines Tages tun würde", wird Ogier von 'WRC.com' zitiert. "Ich hatte schon mehrmals das Angebot, dieses Auto zu fahren, aber ich habe immer abgelehnt und mich auf die Gegenwart fokussiert."

1983 und 1984 wurde Audi mit Hannu Mikkola und Stig Blomqvist Weltmeister. Die letzte Version des Audi S1 E2 hatte 1986 eine Leistung von rund 600 PS. Das ist deutlich mehr als die rund 380 PS der aktuellen WRC-Autos. Dafür ist das Fahrwerk in der Gegenwart viel besser als es noch in den 1980er-Jahren war.

"Die Autos waren ganz anders zu fahren als heute", sagt Ogier deshalb. "Die derzeitigen Autos sind die schnellsten Rallye-Autos, die je gebaut wurden. Aber damals hatten die Autos eine enorme Leistung. Ich glaube, es war viel schwieriger zu beherrschen. Die Bremsen, die Aufhängungen und die Reifen waren nicht für diese Motorleistung gedacht."

Diese querstehenden Monster machten die Faszination und die Popularität der Gruppe-B-Ära aus. Im Gegensatz dazu fahren die aktuellen Autos fast wie auf Schienen. Bei den Prüfungszeiten wären die aktuellen WRC-Fahrzeuge im direkten Vergleich mit der Gruppe B deutlich schneller. "Aber ich würde das gerne spüren und mir vorstellen, welche Herausforderung diese Autos waren", sagt Ogier.

Aber erst wenn er seine aktive Karriere beendet hat, würde der Franzose gerne historische Autos fahren. Seine Kontakte zum Volkswagen-Konzern sind bekannt gut. Abgesehen vom Audi würde ihn noch ein anderer Klassiker der Gruppe-B-Ära reizen: "Der Peugeot 205 wäre auch etwas Besonderes, vielleicht bekomme ich einmal die Chance dazu."

© Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Rallye Saudi-Arabien fliegt aus dem WRC-Kalender 2026 - Weil es keinen Ersatz gibt, hat Elfyn Evans vor dem neuen Finale in Italien bereits eine Hand am WM-Pokal

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Mayer

Neues Geschäftsmodell im Hause Mayer

Die Familie Mayer aus Gießhübl hat ihr Portfolio erweitert: Neben dem Autohaus in Gießhübl und der Landwirtschaft in Kaltenleutgeben wurde nun die Mayer Motorsport S.R.O. ins Leben gerufen.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl haben wieder viel dazu gelernt

Regierende ORM2 Staatsmeister werden im Waldviertel als Vierte gewertet. Der Ford Fiesta Rally2 des ZM-Racing Team erwies sich wieder als Spitzenauto

ARC, Grasl Rallye Horn: Rallye Radio

Grasl Rallye Horn Radio - Einstiegszeiten

Auch bei der Toyota Keusch Grasl Rallye Horn powered by Sonax und Schremser ist das Rallye Radio vor Ort - alle Einstiegszeiten.

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen