RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ogier: WM-Titel 2020 würde mir weniger bedeuten Sebastien Ogier hat beim WRC-Finale 2020 noch Titelcchancen
Motorsport Images

Sebastien Ogier: WM-Titel 2020 würde mir weniger bedeuten

Weltmeister einer "Rumpfsaison" zu werden, hat für Sebastien Ogier nicht denselben Reiz wie seine bisherigen WM-Titel - Warum er bei Toyota verlängert hat

Sebastien Ogier sagt, dass ihm ein siebter WM-Titel in der WRC-Saison 2020 weniger bedeuten würde als die sechs, die er bereits eingefahren hat. Ogier liegt vor dem Saisonfinale in Monza 14 Punkte hinter seinem Teamkollegen Elfyn Evans.

Ogiers Dominanz in der Rallye-Weltmeisterschaft konnte nach vier Titeln mit Volkswagen (2013 bis 2016) und zweien mit M-Sport (2017 und 2018) erst im vergangenen Jahr durch Ott Tänak gebrochen werden, als Ogier sich mit dem Citroen verhaspelte.

Jeden seiner sechs Titel hat Ogier in einem vollen Kalenderjahr eingefahren, während die Saison 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie aus einem arg verkürzten Kalender mit gerade einmal sieben statt 13 Läufen besteht.

"Eine schwierige Frage", antwortet Ogier auf die Frage von 'Motorsport-Total.com', ob der Titelträger der WRC-Saison 2020 ein vollwertiger Champion wäre. "Letztlich hatten wir alle dieselbe Chance in dieser Minisaison und wer auch immer die meisten Punkte sammelt, ist Meister der Saison."

"Wie man ihn dann nennen soll? Er wäre noch immer ein WRC-Meister. Aber wenn ich derjenige sein sollte, der nach der Monza-Rallye ganz oben steht, werde ich diesem Titel nicht denselben Wert einräumen wie den früheren."

"Letztlich mussten wir mit einer besonderen Situation umgehen. Meines Erachtens ist es sehr schade, dass wir nicht die Chance bekommen haben, mehr Events abzuhalten, sagen wir acht oder neun. Dann hätte es mehr wie eine echte Meisterschaft ausgesehen. Aber das ist eine andere Frage."

Mit mehr Set-up-Wissen 2021 zu neuen Erfolgen?

Ogier hat seinen Vertrag mit Toyota Gazoo Racing verlängert. Mit dem Luxus, nach der Saison längere Zeit mit den Toyota-Ingenieuren zusammenzuarbeiten, will Ogier kleine, aber signifikante Fortschritte bei der Entwicklung des Yaris WRC machen, bevor die Rallye Monte Carlo im Januar startet.

"Insgesamt bin ich mit dem Yaris zufrieden. Es gibt keine Probleme oder Dinge, die ich von Grund auf an diesem Auto ändern würde. Diese Saison konnten wir nicht allzu viele Kilometer abspulen - nur sechs Rallyes und ein paar Tests. Die Aussicht, mit diesem Auto eine volle Saison zu fahren, ist daher sehr schön."

"Das wird mir die Chance geben, mich besser vorzubereiten und das Auto so abzustimmen, dass es mir mehr entgegenkommt. Bisher wusste ich nicht immer genau, wie ich das Set-up so hinbekomme, dass es perfekt auf mich passt. Das wird kommendes Jahr sicherlich ein bisschen leichter."

"Wie gesagt, es gibt kein generelles Problem, das wir lösen müssen. Es ist ein sehr gutes Auto und als Team versuchen wir, uns zu verbessern. Ich denke, wir schauen uns noch jeden Aspekt des Autos genau an. Wir werden es feintunen und verbessern."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP13)

Hyundai-Drama sorgt für offenen Titelkampf

Oliver Solberg dominiert auf Sardinien und profitiert vom Pech der Hyundai-Piloten: Elfyn Evans liegt nur noch sechs Punkte vor dem Schweden

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Mayer

Neues Geschäftsmodell im Hause Mayer

Die Familie Mayer aus Gießhübl hat ihr Portfolio erweitert: Neben dem Autohaus in Gießhübl und der Landwirtschaft in Kaltenleutgeben wurde nun die Mayer Motorsport S.R.O. ins Leben gerufen.

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin

Austrian Rallye Legends 2026

ARL sind bereit für die zwölfte Ausgabe

Zum zwölften Mal werden bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) die „goldenen Rallye Jahre“ wiederbelebt. Drei Tage lang wird bei freundlich-familiärer Atmosphäre die Freude am Historischen Rallyesport zelebriert.

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben