RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Powerstage-Punkte auch für Hersteller In der Powerstage können die Fahrer künftig auch für ihren Hersteller punkten
Motorsport Images

Powerstage-Punkte in der Rallye-WM künftig auch für Hersteller

Ab der Saison 2021 können bei der Powerstage auch Punkte für die Herstellerwertung der Rallye-WM gewonnen werden - ebenso wie für die WRC2 und WRC3

Der Motorsport-Weltrat des Automobil-Weltverbands FIA hat am Mittwoch bei einer Online-Sitzung einige Regelanpassungen für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) beschlossen. Die vielleicht wichtigste: Die Zusatzpunkte aus der Powerstage gelten künftig nicht nur für die Fahrer- und Beifahrer-, sondern auch für die Herstellerwertung.

Dabei werden aber nur die beiden bestplatzierten Fahrer eines jeweiligen Herstellers gewertet unter den Top 5 der Powerstage gewertet. Durch die Regeländerung verspricht sich die FIA mehr Spannung beim Kampf um den Herstellertitel. Ein Kalkül, das aufgehen könnte, nachdem Hyundai in diesem Jahr den Titel mit gerade einmal fünf Punkten Vorsprung auf Toyota gewonnen hatte.

Zusatzpunkte für die Top 5 in der Powerstage gibt es künftig nicht nur für die Gesamtwertung, sondern auch in den jeweiligen Klassenwertungen der WRC2- und WRC3-Kategorie.

Als Reaktion auf die durch die COVID-19-Pandemie durcheinander gewirbelte Saison 2020 wurde beschlossen, dass WM-Titel künftig nur dann vergeben werden, wenn mindestens die Hälfte der ursprünglich geplanten Rallyes ausgetragen werden können. Bisher gab es dafür keine verbindliche Vorgabe.

Im Zuge des Wechsels des Reifenlieferanten von Michelin zu Pirelli, erhalten alle WRC-Hersteller in der Saison 2021 neun zusätzliche Testtage.

Es wurden weiterhin eine Reihe von Änderungen für die WRC2-Klasse beschlossen. Teilnehmende Teams in der Kategorie müssen sich nun spätestens bis zum Anmeldeschluss des fünften Laufs der Saison 2021 einschreiben. Um Punkte zu erhalten, muss ein Team zwei Autos bei maximal sieben Rallyes einsetzen, darunter mindestens eine Runde außerhalb Europas.

WRC2-Fahrer und -Teams müssen im Vorfeld angeben, bei welchen der sieben Rallyes sie um Punkte fahren wollen. Für die Gesamtwertung zählen die besten sechs Ergebnisse. Bei weiteren Rallyes können WRC-Teilnehmer starten, ohne punkteberechtigt zu sein.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Herbstrallye: Vorschau Alpe Adria Cup

Grande Finale von AARC & AART

Steinbock/Bachmayer können ihren AART-Titel fixieren! Vecerka/Zigler können den AARC-Titel nach Tschechien entführen! Regner/Kellner fix am 3. AARC-Podium, mit einer kleinen Chance auf Platz zwei! Max und Ben Maier wollen auch noch auf das AARC-Podium kommen!

Monte 2027 ohne Ogier

Ogier lässt WRC-Zukunft offen

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier wird erstmals seit 2011 beim Saisonauftakt der WRC in Monte Carlo fehlen - Programm 2027 offen

1. Rallye Drift Golf San Rocco Cup 2026

Duell der Rallye-Giganten - auf dem Grün

Zwei Jännerrallye-Sieger, zwei Golfprofis und jede Menge Prominenz: Am Golfplatz in Feldkirchen an der Donau trafen Motor- und Golfsport bei einer außergewöhnlichen Challenge aufeinander…

Peter Klein Kolumne

No room available!

Der legendäre ORF-Reporter und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein blickt voller Vorfreude der Herbstrallye entgegen - eine emotionale Rückkehr ins Waldviertel…

ARC, Herbstrallye: Vorschau Baumschlager

Wie in alten Zeiten...

Das Saisonfinale der Austrian Rallye Challenge lockt mit einem Rekordstarterfeld von 119 Teams in den Bezirk Waidhofen an der Thaya. Bei Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager werden dabei Erinnerungen an die legendäre Semperit-Rallye wach.

Project Rally One entwickelt sein Auto für das WRC-Reglement 2027: Beim jüngsten Test in Frankreich saß auch Rekordweltmeister Sebastien Loeb am Steuer