RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Elfyn Evans' Titelchancen immer kleiner Düstere Aussichten für Elfyn Evans im WRC-Titelkampf
Motorsport Images

Getriebe-Drama bei Akropolis-Rallye: Elfyn Evans' Titelchancen immer kleiner

Elfyn Evans wurde bei der Akropolis-Rallye in Griechenland Opfer eines Getriebeschadens: Hat er noch Chancen auf den WRC-Titel?

Elfyn Evans musste bei der Akropolis-Rallye in Griechenland einen herben Rückschlag im Kampf um den WRC-Titel 2021 hinnehmen. Der Toyota-Pilot wurde nach Getriebe-Drama am Freitag Sechster und häufte so noch mehr Rückstand auf Teamkollege Sebastien Ogier an.

Evans musste die Wertungsprüfungen am Freitag mit einem einzigen Gang absolvieren - ein klarer Nachteil. Wie kam es überhaupt dazu? "Als wir den Motor eingeschaltet haben und zur WP fuhren, haben wir ein Problem entdeckt."

"Wir wollten schnell Abhilfe schaffen, aber haben uns leider ein paar Zeitstrafen eingefangen, und später dann noch mehr, als wir versuchten, trotz des Problems etwas zu erreichen. So waren wir leider wieder am Anfang", erklärte Evans nach dem Freitag.

"Im Grunde genommen haben meine Schaltwippen überhaupt nicht funktioniert. Ich konnte hochschalten, aber nicht runter. Wenn man dann in bestimmten Abschnitten versucht, einen Gang höher zu schalten, dann hatte man einige Probleme, wenn es enger wird."

Unter diesen Umständen verwundert es nicht, dass Evans am Ende des Tages einen Rückstand von fast fünf Minuten auf den späteren Sieger, Teamkollege Kalle Rovanperä, hatte. Am Ende wurde es Platz sechs mit einem Rückstand von 6:42,7 Minuten.

"Ich denke, wir haben alles versucht, was wir konnten. Das Team hat hinter den Kulissen gearbeitet, aber in dieser Situation kann man nicht viel machen", haderte Evans hinterher.

Evans verlässt Griechenland mit einem Rückstand von 44 Punkten auf Teamkollege Sebastien Ogier, der bei noch drei ausstehenden Rallyes vor seinem achten Titelgewinn steht. Ogier beendete die Akropolis-Rallye auf Position drei.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

Mitropa Cup: Vorschau Rally Porec

24 MRC-Teams bei 27. Rally Porec

Erst zum zweiten Mal im Meisterschaftskalender vertreten, gehen 24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) bei der Rally Porec in Kroatien an den Start.

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.