RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM Lavanttal Rallye: Nachbericht Rosenberger
Harald Illmer

Viel "Wetter" beim 30-jährigen Rallye-Jubiläum

Kris Rosenberger und Co-Pilot Sigi Schwarz landen bei dieser vom Wetter maßgeblich dirigierten Wetter letztendlich immerhin in den Top-Ten und werden die Veranstaltung zumindest als sehr lehrreiche Erfahrung in Erinnerung behalten. Zumindest gut fürs Ego: In der imaginären „Masters“ Wertung der Ü-50-Piloten wird Rosenberger Zweiter.

Wie so oft führte bei der traditionellen Lavanttal Rallye in Kärnten das Wetter Regie: War es am Freitag noch weitgehend trocken, schlug das Wetter in der Nacht auf Samstag um – und pünktlich zum Start der ersten Sonderprüfung Samstagfrüh begann es zu regnen, auf den höhergelegenen Abschnitten ging der Regen sogar in Schnee über. Extreme Bedingungen also in jeder Hinsicht, auch für das Duo Kris Rosenberger und Co Sigi Schwarz im VW Polo GTI R5.

Für den Steirer und seinen oberösterreichischen Co-Piloten, die bei der 44. Ausgabe der Lavanttal Rallye ihr 30-jähriges Rallye-Jubiläum feierten, sollte es eine äußerst lehrreiche Veranstaltung werden. Ganz abgesehen vom Umstand, dass sich Rosenberger mit jedem Kilometer noch weiter auf sein neues „Arbeitsgerät“ einstellen muss, gab’s in Kärnten auch ganz neue Erkenntnisse in Sachen Reifenwahl – wobei hier vor allem Raimund Baumschlager mit seinem unermesslich großen Erfahrungsschatz hilfreich war. Der BRR-Teamchef, der den VW Polo GTI R5 gemeinsam mit Rosenberger-Stammtechniker Mario Hell einsetzt, brachte Rosenberger im Verlauf der Rallye auf die „richtige Reifenspur“.

„Das war eine extrem schwierige Rallye, vor allem mit dem Regen und dem Schnee am Samstag“, so Kris Rosenberger, der zu Beginn viel Zeit verlor: „Am Freitag sind wir zu harte Slicks gefahren, am Samstag zu harte Regenreifen. Raimund hat uns dann auf die richtige Spur gebracht, und so kamen wir gegen Ende der Rallye ins Fahren, da waren dann auch die Sonderprüfungszeiten halbwegs okay. Im Rebenland haben uns drei Sekunden pro Kilometer auf die „Best of the Rest“ Teams gefehlt, auf den letzten Prüfungen hier in Kärnten war’s noch eine. Das ist okay, auch wenn Rang acht natürlich nicht zufriedenstellend ist. Aber immerhin ist sich noch der imaginäre zweite Platz in der „Masters“ Wertung für Ü-50-Piloten hinter dem mehrfachen deutschen sowie europäischen Meister Armin Kremer ausgegangen.“

Der nächste Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft folgt Ende Mai, bei der Rallye Hartbergerland hat der Steirer Kris Rosenberger dann wieder „Heimvorteil“: „Für Sigi und mich die nächste Gelegenheit, unser Verbesserungspotential zu nutzen. Zwischen Platz drei und Platz fünf muss das Ziel sein“, so Rosenberger abschließend.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!