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ORM Lavanttal Rallye: Nachbericht Rosenberger
Harald Illmer

Viel "Wetter" beim 30-jährigen Rallye-Jubiläum

Kris Rosenberger und Co-Pilot Sigi Schwarz landen bei dieser vom Wetter maßgeblich dirigierten Wetter letztendlich immerhin in den Top-Ten und werden die Veranstaltung zumindest als sehr lehrreiche Erfahrung in Erinnerung behalten. Zumindest gut fürs Ego: In der imaginären „Masters“ Wertung der Ü-50-Piloten wird Rosenberger Zweiter.

Wie so oft führte bei der traditionellen Lavanttal Rallye in Kärnten das Wetter Regie: War es am Freitag noch weitgehend trocken, schlug das Wetter in der Nacht auf Samstag um – und pünktlich zum Start der ersten Sonderprüfung Samstagfrüh begann es zu regnen, auf den höhergelegenen Abschnitten ging der Regen sogar in Schnee über. Extreme Bedingungen also in jeder Hinsicht, auch für das Duo Kris Rosenberger und Co Sigi Schwarz im VW Polo GTI R5.

Für den Steirer und seinen oberösterreichischen Co-Piloten, die bei der 44. Ausgabe der Lavanttal Rallye ihr 30-jähriges Rallye-Jubiläum feierten, sollte es eine äußerst lehrreiche Veranstaltung werden. Ganz abgesehen vom Umstand, dass sich Rosenberger mit jedem Kilometer noch weiter auf sein neues „Arbeitsgerät“ einstellen muss, gab’s in Kärnten auch ganz neue Erkenntnisse in Sachen Reifenwahl – wobei hier vor allem Raimund Baumschlager mit seinem unermesslich großen Erfahrungsschatz hilfreich war. Der BRR-Teamchef, der den VW Polo GTI R5 gemeinsam mit Rosenberger-Stammtechniker Mario Hell einsetzt, brachte Rosenberger im Verlauf der Rallye auf die „richtige Reifenspur“.

„Das war eine extrem schwierige Rallye, vor allem mit dem Regen und dem Schnee am Samstag“, so Kris Rosenberger, der zu Beginn viel Zeit verlor: „Am Freitag sind wir zu harte Slicks gefahren, am Samstag zu harte Regenreifen. Raimund hat uns dann auf die richtige Spur gebracht, und so kamen wir gegen Ende der Rallye ins Fahren, da waren dann auch die Sonderprüfungszeiten halbwegs okay. Im Rebenland haben uns drei Sekunden pro Kilometer auf die „Best of the Rest“ Teams gefehlt, auf den letzten Prüfungen hier in Kärnten war’s noch eine. Das ist okay, auch wenn Rang acht natürlich nicht zufriedenstellend ist. Aber immerhin ist sich noch der imaginäre zweite Platz in der „Masters“ Wertung für Ü-50-Piloten hinter dem mehrfachen deutschen sowie europäischen Meister Armin Kremer ausgegangen.“

Der nächste Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft folgt Ende Mai, bei der Rallye Hartbergerland hat der Steirer Kris Rosenberger dann wieder „Heimvorteil“: „Für Sigi und mich die nächste Gelegenheit, unser Verbesserungspotential zu nutzen. Zwischen Platz drei und Platz fünf muss das Ziel sein“, so Rosenberger abschließend.

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