RALLYE

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Targo Florio: Nachbericht Silberbauer
Silberbauer privat

Raphael Silberbauer bei der legendären Targa Florio

Schönes Wetter und Sonnenschein, so wie die Besichtigung des legendären italienischen Meisterschaftslaufes, hat sich Raphael Silberbauer auch die Bedingungen bei seiner ersten internationalen Rallye erhofft. Das erklärte Ziel war das Ziel. Das wurde auch erreicht. Bis dahin aber war es ein wilder Ritt.

Der Racing Rookie, diesmal mit der Beifahrer Stefan Langthaler unterwegs, wollte die Rallye als Test unter Wettbewerbsbedingungen nutzen und schauen, wie sich ein echtes Rennauto fährt. In diesem Fall ein Peugeot 208 R2B mit sequentiellem Getriebe. Leider aber lief nicht alles wie geplant. Kurz vor dem Start setzte Starkregen ein, der die Strecke in eine Wasserlandschaft verwandelte. Die Beiden starteten mit Regenreifen, doch am Abend kam zum Regen noch Nebel auf der Insel dazu; nicht unbedingt die Bedingungen, die man sich im Mai auf Sizilien erwartet und erhofft.

Nach nur 5 km Test freitagvormittags war es sodann natürlich eine schwierige Aufgabe, ein neues und unbekanntes Auto bei solchen Bedingungen auf der Straße zu halten und gleichzeitig nennenswerte Zeiten hinzulegen. Ohne viel Risiko konnte sich der Königsbrunner dennoch von 70 Startern auf Platz 33 einreihen, wobei die ersten 16 Positionen von Rally2 Autos mit Allrad belegt waren.

Am darauffolgenden Samstag waren die Straßen noch immer nass und der Himmel hatte nach wie vor den einen oder anderen Regenschauer parat, nur um vor den letzten beiden Sonderprüfungen noch einmal alle Schleusen zu öffnen. Exakt zu diesem Zeitpunkt versagte dann auch die Sprechanlage. Copilot Langthaler konnte hier mit seiner langjährigen Erfahrung helfen und lotste Raphael mit Handzeichen über die Prüfungen.

Das war aber noch nicht alles: Auf der letzte SP begann zudem das Getriebe zu zicken; die Zielankunft schien in weite Ferne zu rücken. Am Ende der letzten Wertungsprüfung waren noch 35 km zur Zielrampe in Termini Imerese zu fahren. Das Duo Silberbauer/Langthaler schaffte es dennoch irgendwie, den defekten Peugeot R2B ins Ziel zu tragen.

„Ziel war die Zielankunft, und das haben wir geschafft. Leider war das Wetter unglaublich schlecht, aber wir kämpften uns durch. Gelernt habe ich bei dieser Rallye mehr als bei drei Rallyes mit Sonnenschein“, so der Racing Rookie nach der Zielankunft. Weiter geht's bei der Mühlstein Rallye in Perg, aus Sicht von Silberbauer gerne wieder bei Regen! Erfahrung hat Raphael jetzt damit ja genug gesammelt.

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