RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Targo Florio: Nachbericht Silberbauer
Silberbauer privat

Raphael Silberbauer bei der legendären Targa Florio

Schönes Wetter und Sonnenschein, so wie die Besichtigung des legendären italienischen Meisterschaftslaufes, hat sich Raphael Silberbauer auch die Bedingungen bei seiner ersten internationalen Rallye erhofft. Das erklärte Ziel war das Ziel. Das wurde auch erreicht. Bis dahin aber war es ein wilder Ritt.

Der Racing Rookie, diesmal mit der Beifahrer Stefan Langthaler unterwegs, wollte die Rallye als Test unter Wettbewerbsbedingungen nutzen und schauen, wie sich ein echtes Rennauto fährt. In diesem Fall ein Peugeot 208 R2B mit sequentiellem Getriebe. Leider aber lief nicht alles wie geplant. Kurz vor dem Start setzte Starkregen ein, der die Strecke in eine Wasserlandschaft verwandelte. Die Beiden starteten mit Regenreifen, doch am Abend kam zum Regen noch Nebel auf der Insel dazu; nicht unbedingt die Bedingungen, die man sich im Mai auf Sizilien erwartet und erhofft.

Nach nur 5 km Test freitagvormittags war es sodann natürlich eine schwierige Aufgabe, ein neues und unbekanntes Auto bei solchen Bedingungen auf der Straße zu halten und gleichzeitig nennenswerte Zeiten hinzulegen. Ohne viel Risiko konnte sich der Königsbrunner dennoch von 70 Startern auf Platz 33 einreihen, wobei die ersten 16 Positionen von Rally2 Autos mit Allrad belegt waren.

Am darauffolgenden Samstag waren die Straßen noch immer nass und der Himmel hatte nach wie vor den einen oder anderen Regenschauer parat, nur um vor den letzten beiden Sonderprüfungen noch einmal alle Schleusen zu öffnen. Exakt zu diesem Zeitpunkt versagte dann auch die Sprechanlage. Copilot Langthaler konnte hier mit seiner langjährigen Erfahrung helfen und lotste Raphael mit Handzeichen über die Prüfungen.

Das war aber noch nicht alles: Auf der letzte SP begann zudem das Getriebe zu zicken; die Zielankunft schien in weite Ferne zu rücken. Am Ende der letzten Wertungsprüfung waren noch 35 km zur Zielrampe in Termini Imerese zu fahren. Das Duo Silberbauer/Langthaler schaffte es dennoch irgendwie, den defekten Peugeot R2B ins Ziel zu tragen.

„Ziel war die Zielankunft, und das haben wir geschafft. Leider war das Wetter unglaublich schlecht, aber wir kämpften uns durch. Gelernt habe ich bei dieser Rallye mehr als bei drei Rallyes mit Sonnenschein“, so der Racing Rookie nach der Zielankunft. Weiter geht's bei der Mühlstein Rallye in Perg, aus Sicht von Silberbauer gerne wieder bei Regen! Erfahrung hat Raphael jetzt damit ja genug gesammelt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.

ARC, Herbstrallye: Bericht Wanko

Glücksfall trotz Ausfalls

Auch wenn es mit einem Ergebnis in Wertung knapp nicht geklappt hat, war der Umstieg von Mario Wanko auf eine stärkere Motorisierung als bisher gewohnt ein Erfolgserlebnis

Rallye-Legende Carlos Sainz sen. kehrt an diesem Wochenende in Spanien in ein Auto der Rallye-Weltmeisterschaft zurück und pilotiert einen Ford Puma Rally1

Austrian Rallye Challenge 2026

Grande Finale: Gerolf Schuller ist Clubmeister!

Bei einem großartigen Finale im Rahmen der sensationellen Herbstrallye sind in der Austrian Rallye Challenge die letzten Entscheidungen gefallen. ARC-Clubmeister 2026 wurden Gerolf Schuler und Kathrin Redlingshofer-Milev.

MRC, Rally du Valais: Vorschau

Mitropa Cup mit Finale in der Schweiz

Mit der Rallye International du Valais in der Schweiz wird erneut das Finale im diesjährigen Mitropa Rally Cup (MRC) ausgetragen.

Gaucho Trail Motor Challenge

Müller & Huber liegen auf Platz sechs

Nach vier Tagen der Gaucho Trail Motor Challenge liegen die Österreicher Fritz Müller und Robert Huber auf dem tollen sechsten Platz…