RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Mauthausener behauptet unangefochten die Spitze

Mit fast 2 Minuten Vorsprung und einer erneut maximalen Punkteausbeute setzten Simon Wagner und Gerald Winter ihre Siegesserie in der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft 2022 fort und können mit 112 von 112 möglichen Meisterschaftspunkten in bestmöglicher Position in die zweite Saisonhälfte blicken. Der klare, und somit mehr als realistische Ziel: Titelverteidigung.

Mit der Rallye St. Veit wurde am vorletzten Juni Wochenende nicht nur der zweite Kärtner Lauf der heurigen Rallye Staatsmeisterschaft, sondern mit Lauf vier von sieben auch der offizielle Saisonteiler der Serie ausgetragen. Wie bei allen bisher abgeschlossenen Läufen in diesem Jahr, stand Simon Wagner ganz oben am Podest und markierte auch auf der Powerstage die schnellste Zeit.

Nach insgesamt rund 131 Wertungskilometern stand für Wagner und Winter ein Vorsprung von 1 Minute und 40 Sekunden auf den Zweitplatzierten zu buche. Sieben von elf möglichen Bestzeiten gingen dabei an das Team aus Oberösterreich und Kärnten und unterstrichen erneut ihre absolute Topform.

„Die ÖRM Saison läuft für uns bisher einfach perfekt.“, resümiert Wagner. „Die Rallye St. Veit wurde heuer erstmals als ÖRM Lauf ausgetragen. Von daher waren unsere Erfahrungen hier natürlich sehr begrenzt. Umso erfreulicher, dass wir trotzdem wieder die Spitze behaupten und ein makellose Punkteausbeute einfahren konnten.“, so der 29-Jährige weiter.

Bevor Mitte Juli bei der Rally Weiz die zweite Hälfte der Staatsmeisterschaft startet, nimmt Wagner bereits am kommenden Wochenende die INA Delta Rallye in Kroatien in Angriff. Außerdem arbeitet Wagner weiter fieberhaft an zusätzlichen Starts in der FIA Rallye Europameisterschaft, für die er sich durch seine erneute Top-Leistung mehr als empfohlen haben dürfte. Hier findet der nächste Asphalt-Lauf gleich im Anschluss an die Rallye Weiz in Italien als Rally di Roma statt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nach Unfallserie in Finnland

Neuville fordert langsamere Rallye

Nach einer ungewöhnlichen Unfallserie kritisiert Thierry Neuville das hohe Tempo der Rallye Finnland: Die Konkurrenz sieht die Ursachen anders

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Reischer

Nicht nur das Team hüpfte vor Freude...

Tobias Reischer / Tina Garher MCL 68 Easy Drivers NO Roadrunning Rallye Team: Mit Spaß und Freude erfolgreich bei der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor 2026 unterwegs

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friesenecker

"Können auf Ergebnis stolz sein!"

Mario Friesenecker und Manuel Otter, erstmals gemeinsam im Ford Fiesta ST des Kellner und Maier Racing Teams am Start, blicken zurück auf die Mühlstein Rallye 2026.

ERC & CZ, Barum-Rallye: Vorschau

Wagner, Stengg & Pröglhöf in Zlin

Drei österreichische Piloten suchen bei der Barum Rallye ihr Glück - allen voran Simon Wagner, der dort bereits dreimal auf dem ERC-Podium stand…

Peter Klein Kolumne

Stärke kommt nach Tränen

Unser Kolumnist, der langjährige ORF-Sportreporter Peter Klein berichtet von seinem ersten Besuch bei Marcel Neulinger - am Ende steht ein Zitat voller Hoffnung….