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Cavle Rallye 2022: Nachbericht Team Kramer
Rudi Lehnert

Showdown bei Saisonfinale

Der letzte Lauf der kroatischen Rallye-Staatsmeisterschaft fand vor zwei Wochen rund um Grobnik bei Rijeka statt. Mit dabei auch das Kärntner Rallye Team Kramer mit Alfi am Steuer und der dänischen Co-Pilotin Jeannette Kvick am Beifahrersitz, die sich am Ende über den zweiten Platz im Gesamtklassement und den Gewinn der kroatischen Meisterschaft freuen durften.

Gefahren wurden drei verschiedene Sonderprüfungen, wobei jeweils die erste SP auf der Rundstrecke in Grobnik, mit vielen Schikanen gespickt, ausgetragen wurde. Die beiden anderen Sonderprüfungen kannte das Rallye Team Kramer durch die Teilnahme bei der WRC Rallye Kroatien 2022 auch, wurden sie doch beim WM-Lauf gegen die Fahrtrichtung und als nur eine Prüfung gefahren. Bereits vor der Rallye war das Ziel des mit einem Punkt in der Meisterschaft in Führung liegenden Rallye Team Kramer klar gesetzt: The winner takes it all. Also volles Risiko gehen und damit den Sieg in der kroatischen Rallye-Staatsmeisterschaft nach Hause fahren.

Dank der Rundstreckenerfahrung von Alfi aus den vergangenen Jahren und einer mutigen Reifenwahl, die zu 100 % funktionierte, konnte der Kärntner Pilot mit seiner dänischen Co-Pilotin Jeannette Kvick umjubelt von mehreren Fans aus Kärnten zwei Gesamtbestzeiten auf der „Grobnik-SP“ einfahren. Die anderen beiden Sonderprüfungen waren von der Charakteristik her sehr unterschiedlich. Während die SP "Platak" ähnlich einem Bergrennen auf einer zweispurigen Straße nur
bergauf ging, führte die SP "Gornje Jelenje" auf einer schmalen und welligen Asphaltstraße bergab und gestaltete sich auch sonst als sehr anspruchsvoll. Bergauf war gesamt nicht viel zu holen, bergab konnte das Team mit ihrem Peugeot 208 Rally4 allerdings mit einer weiteren Gesamtbestzeit ordentlich aufzeigen und so mit insgesamt acht Top 3 Platzierungen auf den neun Sonderprüfungen ihren Klassensieg in der Klasse 2, sowie einen unglaublichen zweiten Platz im Gesamtklassement sichern.

Da Alfis Hauptkonkurrent Viliam Prodan (vor diesen Lauf nur einen Punkt hinten) mit knapp 50 Sekunden Rückstand hinter Alfi als insgesamt Dritter über die Zielrampe fuhr, hieß das für den Kärntner, dass er die Meisterschaft für sich entscheiden konnte. Der Titelgewinn nach solch einer ereignisreichen Saison bestärkt das Team auf ihren Weg in die ERC 2023 und bedarf noch einer ausgiebigen Meisterfeier.

Das Team bedankt sich bei allen Sponsoren, die es ermöglichen, ihren geliebten Rallyesport ausüben zu können und bei allen Unterstützern und Fans, die Alfi und Jeannette heuer bei den Rallyes verfolgt und stets angefeuert haben.

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