RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Bahn frei für M3!

Walter Zöckl wechselt seinen fahrbaren Untersatz, zwar bleibt er der Marke BMW treu, die PS-Zahl ändert sich aber dramatisch.

Geplant wäre die Premiere des Teams Zöckl mit dem BMW M3 ja schon für die Dunlop-Rallye gewesen, doch ein kleines, aber gar nicht feines Wehwehchen des Fahrers hatte dieses Vorhaben vereitelt. Nun fühlt sich Walter Zöckl wieder gut genug in Form, um sich erneut der Herausforderung des Wettbewerbs zu stellen.

Für ihn wie für das Publikum wird es ein völlig neues Erlebnis darstellen, denn einen Rallyewagen dieser Motorisierungsstufe ist Walter bislang noch bei keiner Veranstaltung gefahren. Der Antrieb erfolgt aber immer noch auf die Hinterräder. Damit wäre der Samstag-Vormittag bei der Dunlop-Rallye zweifellos eine dramatische Angelegenheit geworden.

Geändert hat sich auch der Wert des eingesetzten Objektes, deswegen wird Walter Zöckl vor allem beim ersten Lauf mit dem noch ungewohnten Auto auf Nummer Sicher gehen und mit reduziertem Risiko fahren. Die Bosch-Rallye ist für die Umstellung gerade ideal: Kaum Schotter, kein irres Kurvengeschlängel, trotzdem fahrerisch sehr anspruchsvoll. Genau richtig, um sich an das Limit eines Wagens heranzutasten. Bloß bei Regen könnte es haarig abgehen, der BMW M3 ist bekannt für seinen brutalen Krafteinsatz.

Es wird in jedem Fall keine Spazierfahrt im steirischen Wechselland werden, schließlich hat Walter in der Zeit seiner Abwesenheit unzählige Male die Fahrtechnik anderer M3-Fahrer von Videoaufnahmen studiert, darunter von solchen Größen wie Marc Duez, Ingvar Carlsson oder Bernard Beguin (Korsika-Sieger 1987). Gut möglich also, dass vor allem auf den beliebten Rundkursen von Pinggau und Rohrbach nicht nur ein gewaltiger Sound, sondern auch ein paar sehenswerte Drifts bestaunt werden können. Manche erinnern sich vielleicht noch an diverse Auftritte von Markus Moufang, aus dessen Bestand der Wagen von Walter Zöckl auch stammt.

In der Beifahrer-Frage kann Walter auf eine bewährte Größe zurückgreifen: Maros Certan, wie gehabt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.