RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Schneefall im Lavanttal

Der Wetterumschwung ist eingetroffen, einige Prüfungen sind sogar schneebedeckt. Stilo-Pilot Hüfinger muss mit Grippe zwangspausieren.

Reisten die diversen Teams von ihren Heimatorten zumeist bei Sonnenschein ins Lavanttal und Wolfsberg, so kam heute im Training die Überraschung: zumindest auf einigen SP´s liegt Schnee!

Raimund Baumschlager – soeben vom „Training“ zurück: „Wir sind heute alle Sonderprüfungen zweimal abgefahren. Auf den Strecken „Schulterkogel“ und „Schönweg“ liegen 3-4 cm Schnee, bei minus 0,5 Grad Celsius.
Für morgen, Donnerstag, haben wir Wettermeldungen, dass es vormittags noch schneien wird, nachmittags soll Regen einsetzen“.

„Wir haben noch von der Jänner-Rallye feinste Ware an Schneereifen und sind für alle Eventualitäten ausgestattet. Mir taugt´s sehr, wie es kommt so kommt´s. Ich und mein Copilot Stefan Eichhorner freuen uns sehr auf die Pirelli Lavanttal-Rallye und die Konkurrenz.“, so Raimund Baumschlager.

Die Jänner-Rallye fuhr Baumschlager bekanntermaßen ja mit Ruben Zeltner, der im Raum um Wolfsberg vermutlich – bei diesen Bedingungen – der stärkste Konkurrent des Führenden in der Meisterschaft werden könnte.

Ruben Zeltner: „Die zwei höchstgelegenen Sonderprüfungen sind mit Schnee überzogen, auch hat es stark geregnet, bei niedrigen Temperaturen. Das ist etwas überraschend für alle!"

"Für's Wochenende (Start ist Freitag Mittag) wurde besseres Wetter prognostiziert, aber mit nasser Fahrbahn rechnen wir sicher“. So Copilot Thomas Zeltner, der von Moskau aus die weiteste Anreise aller Teilnehmer ins Lavanttal hat.

Ruben Zeltner fährt hier im Lavanttal übrigens als Fahrer selbst das erste Mal, 1988, war er als Beifahrer des Tiroler Klassemanns Wilfried Wiedner dabei.

„Wir sind munter, wohlauf und freuen uns auf die Pirelli Lavanttal Rallye, welche sicherlich die anspruchvollsten Sonderprüfungen Mitteleuropas zu bieten hat. Raimund Baumschlager ist heuer natürlich der große Favorit in Meisterschaft, so Thomas Zeltner.

Zwangspause für Herwig Hüfinger

Hiobsbotschaft aus dem Lager der Fiat Stilo Rallye Trofeo zwei Tage vor dem Start der Int. Pirelli-Lavanttal-Rallye: Neueinsteiger Herwig Hüfinger muss passen, kann am dritten Lauf der Rallye-Staatsmeisterschaft nicht teilnehmen.

„Ich war schon bei der Burgenland-Rallye gesundheitlich nicht voll auf der Höhe, schon damals hat mich der in Österreich aufgetauchte Grippe-Virus heimgesucht. Ich war dann eine Woche außer Gefecht, bin dann aber wieder arbeiten gegangen. Scheinbar zu früh, denn seither hat es mich ganz arg erwischt“, erzählt der Steirer, „ich habe in den letzten Tagen wirklich alles unternommen, um starten zu können. Aber heute Nachmittag habe ich die Entscheidung getroffen, nicht zu fahren. Es ist einfach nicht möglich."

Nach dem Ausfall von Hüfinger sind ab Freitag im Raum Wolfsberg diesmal also nur sechs Teams in der Fiat Stilo Trofeo am Start.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Pirelli-Rallye

Weitere Artikel:

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

Mitropa Cup: Vorschau Rally Porec

24 MRC-Teams bei 27. Rally Porec

Erst zum zweiten Mal im Meisterschaftskalender vertreten, gehen 24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) bei der Rally Porec in Kroatien an den Start.

Neulinger & Lichtenegger in Skandinavien

Beide BRR-Youngsters beim nächsten ERC-Lauf

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel durften in Spanien jubeln - beim nächsten ERC-Lauf, auf skandinavischem Schotter, starten mit Neulinger und Lichtenegger gleich beide BRR-Youngsters.

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.