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Österreich gegen Tschechien und Ungarn

In der Gruppe A wird es im kühlen Waldviertel sicher heiß hergehen, Beppo Harrach kämpft gegen die WRCs von Trneny, den Vojtechs und Benik.

Wenn diesmal bei der OMV Rallye Waldviertel der Sieg in der Gruppe A in Österreich bleiben soll, wird es ein Stück harter Arbeit werden. Beppo Harrach, der schon vorzeitig als Vizemeister feststeht, wird diesen Lauf zum FIA Rallye Cup und letzten Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, auf einem Gruppe A-Mitsubishi in der Klasse A8 bestreiten.

Der schon als Meister feststehende Raimund Baumschlager wechselt diesmal in die Gruppe N und wird dort mit Manfred Stohl versuchen, die starke Ausländerphalanx zu knacken.

Mit starken Autos sind die Gäste aus dem benachbarten Ausland auch in der Gruppe A vertreten. So werden für das OMV Rallye Team Tschechien Stepan Vojtech (FIA B-Fahrer) und sein Bruder Tomas Vojtech mit je einem Peugeot 206 WRC an den Start gehen, auch deren Landsmann Karel Trneny wird ein Skoda Octavia WRC zum Einsatz bringen. Aus Ungarn kommt für die OMV Balazs Benik (FIA B-Fahrer) auf einem Ford Focus WRC. Rein von der Stärke dieser Rallyeboliden her gesehen, müsste daher der Gesamtsieg an einen der vier genannten Piloten fallen.

Aber es kommt oft manchmal anders als man denkt. Manfred Stohl hat schon öfter bewiesen, dass man mit einem unterlegenen Autos auch Rallyes gewinnen kann. Ein Beispiel dafür ist sicher auch Raimund Baumschlager. Der Rosenauer hat heuer im Jänner in Freistadt gezeigt, dass er mit seinem Mitsubishi A8 in der Lage war, nicht weniger als zehn WRC-Autos hinter sich zu lassen.

Diese Aufgabe in der Gruppe A fällt heuer bei der OMV Rallye Waldviertel, Vizemeister Beppo Harrach zu. Neben diesem schwierigen Unterfangen, gilt es für ihn, das Jahr mit einem sehr guten Ergebnis zu beenden: „Es war heuer eine etwas differente Saison. In meinem ersten Jahr in der Gruppe A hatte ich zwar den notwendigen Speed, aber noch nicht die nötige Konstanz, um bei allen Rallyes vorne dabei zu sein. Im letzten Jahr habe ich als Gesamtvierter das Stockerl knapp verpasst, heuer bei stärkerer Besetzung wäre ein Top-Fünf Platz sicher ein erklärtes Ziel für mich. Ich konzentriere mich nur auf meine Leistung. Die WRC Armada zu bekämpfen, überlasse ich anderen.“

Nach seinem Ausfall in der Steiermark möchte sich Andreas Waldherr mit seinem VW KitCar im Waldviertel etwas rehabilitieren: „Ich hoffe die Strecken bleiben trocken. Dann ist es möglich, dass ich das ganze Potential meines Autos diesmal auch in gute Zeiten umsetzen kann. Ein guter Saisonabschluss wäre sehr wichtig für mich.“

Interessant wird das Match im Waldviertel von Gottfried Kogler, Johann Holzmüller und Mario Saibel werden. Kogler wünscht sich einmal keine Reifenschäden und Saibel möchte seine aufsteigende Tendenz der letzten Wochen, auch beim Saisonabschluss beibehalten.

Für Holzmüller ist der Start bei der OMV Rallye Waldviertel gleichbedeutend mit einem guten Abschneiden. Es ist seine Heimrallye, er kann mit der Unterstützung vieler Fans seines Clubs MSV Litschau rechnen. Zusätzlich geht es bei Holzmüller und Saibel um Platz Drei in der Meisterschaft, was dem schnelleren Piloten auch den Status eines nationalen Prioritätsfahrers einbringen würde.

Im letzten Augenblick hat sich auch der Wiener Gastronom Waldemar Benedict mit seinem Renault Clio 1600 KitCar entschlossen, etwas für sich und für seine Freunde bei der OMV Rallye Waldviertel zu tun.

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