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Zellhofer führt Reifenkrimi an

Der befürchtete Reifenpoker ist eingetreten, Zellhofer führt nach SP1 vor Kramer, Mörtl und Harrach, Baumschlager nur 12.!

Ursprünglich war geplant, dass die Teilnehmer die beiden ersten Sonderprüfungen der Castrol-Rallye mit jenen Reifen absolvieren müssen, mit denen sie beim Start in Althofen in die Rallye gestartet sind.

Dort standen aber heftige Gewitterwolken am Himmel, außerdem begann es leicht zu regnen. Daher entschloss sich die Fahrtleitung der Castrol Rallye sofort am Start der SP 1 in Strassburg aus Sicherheitsgründen ein zusätzliches Reifenservice zu gestatten. Damit hatten die Fahrer noch die Gelegenheit sich für die richtigen Reifen zu entscheiden.

Die erste Prüfung führte von Strassburg über 21 Kilometer wieder zurück nach Strassburg. Am Start regnete es heftig, dann trocknete die Strecke wieder etwas auf, daher gab es ein überraschendes Ergebnis.

Nach der ersten Sonderprüfung führt Martin Zellhofer das Gesamtklassement an, 3,2 Sekunden dahinter Alfred Kramer, der seine Ankündigung, um den Sieg zu fahren, zumindest auf SP 1 in die Tat umsetzt.

Dritter ist Achim Mörtl, sein Abstand beträgt 16,8 Sekunden, gefolgt von Beppo Harrach, der eine weitere Sekunde dahinter Position vier vor Christian Lipptisch belegt.

Manfred Stohl's Rückstand beträgt nach der ersten Prüfung 23,1 Sekunden, dicht auf den Fersen ist ihm Gottfried Kogler.

Mario Saibel, Johann Holzmüller und Willi Stengg komplettieren die Top-Ten, Raimund Baumschlager kommt nicht über Platz 12 hinaus. Kris Rosenberger haut bei der Reifenwahl komplett daneben und verliert über eine Minute.

Bereits ausgefallen sind zwei prominente Piloten. Andreas Waldherr hatte 5 Kilometer vor dem Ziel links vorne einen Reifenschaden und touchierte in der Folge mit der rechten Wagenseite des VW KitCar einen Baum. Dies bedeutete das Aus für den Niederösterreicher, der somit auch seine theoretischen Chancen auf den Titel endgültig verlieren dürfte.

Auch Walter Kovar blieb das Pech der letzten Rallyes treu, er schied schon nach 6 Kilometern mit einem Motorschaden aus. Nicht über die SP1 kommen neben Waldherr auch zwei weitere Golf-Piloten, sowohl Martin Ertl als auch Peter Schauberger müssen ihre Boliden mit Technikdefekten abstellen.

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