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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Der Countdown läuft...

Das Mühlviertel und seine Rallye-Gemeinden präsentieren sich wieder als echtes Rallyeland, einzig die Wettersituation ist noch völlig unklar.

Noch 10 Tage bis zum Start in Freistadt. Dann wird die 23. IQ-Jänner-Rallye jeweils als erster Lauf zur tschechischen und zur heimischen Rallyemeisterschaft gestartet. Die Veranstaltung zählt auch gemeinsam mit der Mogul Sumava Rallye in Tschechien zum hoch dotierten FIA-Zonen Wintercup 2005.

Der Veranstalter, der Rallyeclub Mühlviertel mit den beiden Verantwortlichen Christian Weissengruber und Ferdinand Staber an der Spitze, hat momentan alle Hände voll zu tun, um für eine klaglose Organisation zu sorgen.

Wie wird das Wetter?

Die momentan meist gestellte Frage gilt der Wettersituation: „Derzeit herrscht auf den Strassen im Mühlviertel Tauwetter. Die gesamte Strecke im Mühlviertel ist Schnee- und Eisfrei. Die Wetterprognosen deuten während der Rallye auf wärmere Bedingungen hin. Der Bauernkalender spricht hingegen von einem strengen Jahresbeginn mit Temperaturen unter 0 Grad. Die Teams, die Fahrer und auch wir als Organisatoren müssen uns auf beide Möglichkeiten vorbereiten“, erklären Weissengruber und Staber.

Auf alle Fälle Rallye-Action ohne Ende

Unabhängig davon dürfen sich die Fans – es werden wohl erneut rund 100.000 an den drei Tagen erwartet – auf eine spannende Rallye freuen. Die Österreicher Raimund Baumschlager, Manfred Stohl, Beppo Harrach und Achim Mörtl werden in der Gruppe A von den tschechischen WRC-Piloten Vaclav Pech, Emil Triner, sowie Stepan und Tomas Vojtech gejagt werden. Dazu kommen noch die beiden Ungarn Ferenc Kiss (Hyundai Accent WRC) und Kisztian Hideg, letzterer allerdings nicht im WRC, sondern im Gruppe-A-Mitsubishi.

Ähnlich wird die Situation in der Gruppe N sein. Hier sind es Jan Kopecky, Miroslav Cais, Vojtech Stajf und der Slowake Tibor Cserhalmi, die sich vorgenommen haben, den Gruppe-N-Sieg diesmal aus dem Mühlviertel zu entführen. Dagegen kämpfen Staatsmeister Martin Zellhofer, Kris Rosenberger, der Deutsche Hermann Gaßner, Walter Kovar, Willi Stengg, Franz Wittmann jun., Ernst Haneder, Christian Lippitsch, Toto Wolff sowie die Red Bull Junioren Andreas Aigner und Quirin Müller.

In der Dieselklasse heißt der hohe Favorit Hannes Danzinger, seine Herausforder sind Manfred Pfeiffenberger und Michael Böhm. Bei den Junioren heißt der Spitzenkampf Marcus Leeb gegen Oliver Apfelthaler, Markus Weissengruber und Michael Kogler.

Das Comeback von Herbert Grünsteidl

Äußerst bemerkenswert ist das Comeback in der Klasse H 10 von Herbert Grünsteidl. Der Niederösterreicher, seit Jahren als Fahrsicherheitsinstruktor in den Diensten von BMW tätig, wird im Mühlviertel einen BMW 2002 TI pilotieren. Grünsteidl zählte in den Siebzigerjahren zur absoluten heimischen Rallyespitze und war VW-Werksfahrer im Team von Porsche Austria.

Später wechselte er ins Rallyecross Lager und wurde im Jahre 1977 auf einer Renault Alpine A 310 Europameister. Der jetzt schon 60jährige Grünsteidl wird auf Grund seiner abenteuerlichen Driftwinkel sicher zu den Lieblingen der IQ-Jänner-Rallye avancieren.

Das Mühlviertel ist „ausgebucht“

Das Mühlviertel ist für das Großereignis jedenfalls schon bestens gerüstet. Die 15 Rallyegemeinden haben in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet. Alle von der Behörde verfügten Sicherheitsmassnahmen wurden bereits in die Tat umgesetzt.

Die Quartiere im und um das Rallyegebiet sind gänzlich ausverkauft. Spätbucher müssen schon längere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Die vielen Rallyefans aus Tschechien werden am Abend über die Grenze fahren und dort nächtigen.

Insgesamt haben 150 Teams Ihre Nennung für den Rallye Saisonauftakt im Mühlviertel abgegeben. Der Veranstalter konnte aus logistischen Gründen nur 141 Nennungen akzeptieren.

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