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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Spitzenbesetzung in der Gruppe N

Die Gruppe N präsentiert sich in prominenter Rekordbesetzung, die Lokalmatadore treffen auf die ÖM-Elite und den nicht zu unterschätzenden Nachwuchs.

Fast noch mehr Spannung als in der Gruppe A dürfte bei der 23. IQ-Jänner Rallye 2005 (7./8. Jänner) die Auseinandersetzung in der Gruppe N bringen. Trotz des Wechsels von Manfred Stohl in die Gruppe A und der Absage von Stig Blomqvist kann sich das Starterfeld sehen lassen.

Der neue Gruppe N Staatsmeister Martin Zellhofer (Mitsubishi) hat mit dem Mühlviertel noch eine Rechnung offen. Nach großartiger Fahrt fiel er 2004 aus, hatte aber am Ende der Meisterschaft die Nase vorne. Sein schärfster Gegner heißt erneut Vorjahrssieger Kris Rosenberger, der mit seinem Subaru 2004 erst auf der letzten Prüfung im Aisttal zugeschlagen hat.

Der Slowake Tibor Cserhalmi, der Deutsche Hermann Gassner, der Italiener Pierluigi Bergometti, der Steirer Willi Stengg und der ins Gruppe N Lager übergewechselte Christian Lippitsch. (alle Mitsubishi) wollen da natürlich ein Wörtchen mitreden. Nicht zu unterschätzen auch Jan Kopecky, der Tscheche war im Vorjahr Raimund Baumschlagers härtester Gegner um den Gesamtsieg, heuer tritt Kopecky nicht in der Gr.A sondern ebenfalls in der seriennahne Klasse an. Ebenfalls im Mühlviertel am Start: Walter Kovar, der in diesem Jahr wieder um den Gruppe-N-Titel fightet und schon bei der IQ-Jänner-Rallye aufzeigen möchte.

An der Spitze der Mühlviertler Lokalmatadore steht Ernst Haneder, der diesmal mit Daniela Weissengruber - der Tochter des Organisators - am heißen Sitz unterwegs ist. Haneder zeigte bei der letzten IQ-Jänner Rallye eine tolle Performance und scheiterte nur knapp am Gruppe-N-Sieg.

Ebenfalls sehr zu beachten sind die beiden Subaru Piloten Bernhard Jahn und Karl Schiefermüller. Bei Beiden und natürlich Haneder zeigt sich, dass man mit erstklassigen fahrerischen Leistungen auch vom Heimvorteil bei einer Rallye profitieren kann. Keiner der Teilnehmer kennt die Wetter- und Streckenverhältnisse besser als dieses Trio.

Noch nicht so gut orientiert ist Toto Wolff. Der bisher auf der Rundstrecke sehr erfolgreiche Pilot hat im Oktober im Waldviertel zum zweiten Mal sehr erfolgreich Rallyeluft geatmet. Dies veranlasste nun den Wiener bei der IQ-Jänner Rallye neuerlich auf einem Mitsubishi in der Gruppe N an den Start zu gehen. Man kann sich einiges von ihm erwarten.

Sehr gespannt darf man auf die Vorstellung der jungen Gruppe-N-Piloten sein. Die beiden erst 20 jährigen Red Bull Junioren Andreas Aigner und Quirin Müller haben nicht nur im Waldviertel eine echte Talentprobe abgegeben, sondern sich bei vielen internationalen Einsätzen im ganzen Jahr 2004 viel Erfahrung und Routine angeeignet.

Für die Schützlinge von Raimund Baumschlager und Armin Schwarz ist es die erste Winterveranstaltung in ihrer Rallyekarriere. Beide werden übrigens im Jahr 2005 weiter gefördert und werden auch an WM-Läufen teilnehmen.

Ihr Maßstab im Mühlviertel wird sicher Franz Wittmann junior sein. Der Sohn des „Mr. Jänner-Rallye“ wird ein echter Gradmesser für Aigner und Müller werden. Wittmann junior hat 2004 eine begeisternde IQ-Jänner Rallye abgeliefert und ist erst gegen Ende wegen eines Ausrittes um die Früchte des Erfolges gebracht worden. Auch zuletzt im Waldviertel zeigte der „Junior“ auf und musste in aussichtsreicher Position wenige Kilometer vor dem Ziel aufgeben.

Weitere Infos sowie die komplette Nennliste finden Sie in der rechten Navigation!

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