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Rallye-ÖM: OMV Waldviertel

„Krönendes“ Saisonfinale

Das Glück war Manuel Wurmbrand und Alois Rotter auch beim Saisonfinale im Waldviertel nicht hold, zwei Mal brach die Halbwelle.

So hatte sich das Team Wurmbrand die Saison 2005 mit Sicherheit nicht vorgestellt: Ein Ausfall reihte sich an den nächsten, wobei es meist die Kraftübertragung am Zweier-Golf war, die den Geist aufgegeben hatte. So hoffte das Team Wurmbrand zumindest auf einen erfreulichen Saisonausklang bei der OMV-Waldviertel-Rallye, seiner großen Heim-Veranstaltung.

Aber daraus wurde nichts. Hier half nicht einmal die Kooperation mit dem Team Bayer, das in Sachen Zuverlässigkeit immer sehr glücklich agiert hatte.

Zumindest zeitenmäßig orientierte sich die Stoßrichtung von Manuel Wurmbrand und Alois Rotter an der Klasse des Team-Partners, im Klassement lagen der Skoda 200 RS von Andreas Bayer und der Golf von Manuel Wurmbrand meist knapp beieinander.

Auf dem ersten Rundkurs Hollenbach trennten sich jedoch die Wege der beiden Rallye-Teilnehmer: Bei Manuel Wurmbrand brach die Halbwelle, und das Service in Dobersberg war weit weg.

Dafür gab es aber noch den zweiten Tag, wo man vielleicht noch ein Ergebnis holen hätte können. Wieder fuhren Manuel Wurmbrand und Andreas Bayer fast identische Zeiten, bis Andreas Bayer etwas zurückgefallen war.

Manuel Wurmbrand kam dagegen immer besser in Fahrt, fuhr auf SP 13 eine 15. Gesamtzeit in der ÖM-Wertung und war hier zu diesem Zeitpunkt bereits Viertbester bei den Nicht-Allrad-Wagen, nur um auf SP 14 erneut einem Antriebswellenbruch zum Opfer zu fallen. Das war nun wirklich nicht das, was sich die Local Heroes verdient hatten.

Aber, wie auch immer, man muß mit dem Ergebnis leben. Der Speed hat gestimmt, insoferne kann es in der kommenden Saison, wenn das Abenteuer „Kitcar“ beginnt, nur noch besser werden. Und dann wird auch das Mechanikerteam um Alexander Silberbauer wieder dabei sein – und sich hoffentlich über mehr Erfolge freuen können.

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