RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die verflixten 10 Sekunden

Raimund Baumschlager wurde bei seiner Heimrallye nach einem Super-Duell mit Achim Mörtl Zweiter, wie 2004 fehlten 10 Sekunden.

10 Sekunden sind für Raimund Baumschlager die magische Grenze zum Erfolg bei der Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye. Lag im Vorjahr der Italiener Claudio De Cecco im Peugeot 206 WRC am Ende vor dem Lokalmatador, so trennten ihn bei der 10. Auflage der neuen Pyhrn-Eisenwurzen 10,1 Sekunden von Achim Mörtl, der sich damit für den „Auswärtssieg“ von Baumschlager im Lavanttal revanchierte.

In einem Sekundenduell auf höchstem Niveau war am Ende der Kärntner der Glücklichere. „Es war ein guter Zweikampf, ein Kampf um Zehntelsekunden. Achim war im Endeffekt immer ein bisschen schneller und das muss ich akzeptieren“, sagte der Remus-Pilot. „Die Vorentscheidung war für mich auf der SP 14, als sich ein Motorschaden ankündigte. Gott sei Dank hatte nur Benzinpumpe Nummer 1 den Geist aufgegeben. Bis zum Umschalten auf die 2. Pumpe waren mehr als sieben Sekunden weg, ich bin froh, dass ich ins Ziel gekommen bin.“

Nachdenklich machte Baumschlager etwas anderes: „Ich bin mit dem neuen Auto nicht an die Zeiten vom Vorjahr herangekommen, auf den Prüfungen Wartberg und Molln war ich mit dem 5er je 4 Sekunden schneller. Da gibt es noch viel Arbeit.“ Baumschlager hofft jetzt, auf der nächsten Rallye, der Bosch-Super-Plus in der Steiermark, den Spieß wieder umdrehen zu können. Mit dem starken David Doppelreiter, der das Skoda WRC immer besser in den Griff bekommt, könnte es sogar ein Dreikampf werden…

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.