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Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Halbes Heimspiel, neues Auto

Hermann Berger jun. geht gemeinsam mit Co-Pilotin Sabine Thaller und neuem Einsatzfahrzeug an den Start der Pyhrn-Eisenwurzen Rallye.

Es ist die erst zweite Rallye des steirischen Duos – und eigentlich wollte man mit dem bereits bei der Admont-Rallye im Einsatz gewesenen Golf I GTi beim Asphalt-Klassiker in Oberösterreich antreten. Zuhause in Admont war der ausgezeichnete zweite Platz in der Klasse H10 schon in Sichtweite, als die Antriebswelle ihren Dienst versagte, viel Pech also beim Debüt in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft.

Seit damals ist viel Zeit vergangen, die Antriebswelle war repariert und der Golf schien einsatzbereit. Wenige Wochen vor der Dunlop-Rallye folgte ein Auftritt bei einer lokalen Auto-Messe – und just auf der Rückfahrt von dieser Veranstaltung zerriss es den Motor…

Somit war dringend Ersatz gefragt, denn die Teilnahme an der „halben Heimrallye“ – die Pyhrn-Eisenwurzen Rallye findet ja in der Nähe von Admont statt – sollte auf keinen Fall abgesagt werden müssen. Da kam es gelegen, dass man mit dem Kirchdorfer Skoda-Spezialisten Windischbauer bereits übereingekommen war, die Heimveranstaltung in Admont mit einem Skoda Fabia aus dessen Hause zu bestreiten. Für die Dunlop Pyhrn-Eisenwurzen Rallye kommt jetzt das etwas ältere Modell, der Skoda Octavia TDi, zum Einsatz.

Hermann Berger jun. macht kein Hehl daraus, dass er mit dem für ihn neuen Auto, mit dem er auch schon einen Testtag absolvieren konnte, die arrivierten Piloten der Dieselklasse zumindest ärgern will: „Ich weiß, dass bei der Pyhrn-Rallye so viele Diesel-Starter wie noch nie am Start sein werden. An meinem Ziel, unter die Top-Vier der Dieselwertung zu fahren, hat das allerdings nichts geändert. Ich weiß, dass ich dieses Resultat erreichen kann. Mein runder Fahrstil, den ich mir im Kartsport angeeignet habe, kommt mir gerade auf den schnellen Asphalt-Sonderprüfungen entgegen.“

Welches Wetter am kommenden Wochenende herrscht, ist dem Sprössling des Liezener Autohauses Berger dabei egal: „Sonnenschein wäre für die Fans halt besser“, denkt der Youngster an die zahlreichen Rallye-Zuseher, die wie jedes Jahr ihren Weg in die Region um Spital am Pyhrn, Windischgarsten, Kirchdorf an der Krems und Kremsmünster finden werden. Und auch das weitere Programm des Jahres steht schon fest: „Ich werde gemeinsam mit Sabine natürlich die Heimrallye in Admont bestreiten und auch bei der internationalen OMV Waldviertel-Rallye werden wir am Start stehen!“

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