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Weingartner: Das Ziel erreicht

Während sich Baumschlager, Danzinger und Neubauer um den Gesamtsieg matchten, ging es auch in den anderen Klassen um sehr viel.

Fotos: Rene Rossmann

So auch in der Division P2, wo um den OSK-Rallyepokal gefightet wird. Wieder einmal war es Robert Surtmann mit dem Mitsubishi Lancer Evo VI, der hier das Tempo vorgab, trotz einer leichten Havarie, die er sich während der Freitages-Etappe auf dem Rundkurs Rohrbach an der Lafnitz zugezogen hatte. So kamen Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller auf der zweiten Prüfung in den Genuss einer Bestzeit in der Kategorie P2. Wie beherzt der Vermessungstechniker unterwegs war, zeigte sich auch daran, dass er einmal in der Kehre beim SP-Start mit allen vier Rädern in der Luft war.

Etwas gehandicapt waren Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller dadurch, dass sie keine Intermediates zur Verfügung hatten, die bei den herrschenden Wetterbedingungen die ideale Reifenwahl gewesen wären. Wie auch immer: Nach der ersten Tagesetappe lagen sie 5,5 Sekunden hinter ihren direkten Konkurrenten, Harald Schloffer/Hannes Rossegger mit ihrem Mazda 323 GTR. Der Versuch, den Anschluss an die Divisionsgegner nicht zu verlieren, misslang unter Anderem deswegen, weil die optimale Fahrwerksabstimmung erst gegen Ende der Veranstaltung gefunden werden konnte. Überdies kam es zu einem Zwischenfall auf der sechsten Prüfung (Dechantskirchen I), auf der das Toyota-Team auf den Porsche von Willi Rabl/Uschi Breineßl aufgelaufen war. Dankenswerterweise machte Willi zwar sofort fair Platz, doch Herbert Weingartner war beim Überholen ein wenig zu schnell und drehte sich vor ihm ein. Es war zwar wenig Platz, um das Auto wieder in die richtige Richtung zu bringen, aber es gelang. Klarerweise war Einiges an Zeit beim Teufel.

Trotzdem wurde mit viel Ehrgeiz weitergemacht und fahrerisch alles gegeben, auch die Servicemannschaft gab ihr Bestes, sodass kurz vor Schluss das Fahrwerk perfekt abgestimmt werden konnte. Dies machte sich vor allem auf der letzten Prüfung bemerkbar, dem zweiten Durchlauf des Rundkurses Pinggau/lang, wo Herbert Weingartner dem Mazda von Harald Schloffer 34,2 Sekunden abnehmen konnte. Insgesamt musste er sich mit seiner Co-Pilotin Alexandra Auer-Kaller mit dem dritten Platz in der Division P2 begnügen, der aber auch sehr hart erarbeitet war – immerhin musste er ins Ziel gebracht werden, was bei den teilweise sehr tückischen Verhältnissen alles Andere als einfach war.

Alles in Allem also wieder ein sehr schöner Erfolg, der auch in einem hohen Maß den Sponsoren und natürlich dem Service-Team, bestehend aus Karl Trisko, Michael Doppler, Harald Auer und Harald Stadlberger sowie Andreas Krahofer, der für die Küche zuständig war. Das Team betreute auch den Seat Ibiza von Kurt Adam und Gerlinde Krenn.

Eine besondere Herausforderung wird die nächste Veranstaltung sein: Die Schneebergland-Rallye am 27. und 28. Juni 2014, die zum größten Teil über Schotter führen wird. Bis dahin bleibt ein wenig Zeit, die selbstverständlich zur gründlichen Vorbereitung genützt werden wird.

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