RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye

Wollinger holt sich 2WD-Auftaktsieg

Gemeinsam mit seinem neuen Co-Piloten Patrick Forstner ist Daniel Wollinger ein perfekter Start in die Rallyesaison 2017 gelungen.

Fotos: Daniel Fessl; Dominik Fessl

Das Duo holte sich mit dem Renault Clio R3 Maxi in der Steiermark nicht nur die meisten 2WD-Bestzeiten, sondern auf der Power Stage auch die maximalen Bonuspunkte. Sichtlich erleichtert ließ Daniel Wollinger auf der Zielrampe in Leutschach nach 15 anspruchsvollen Sonderprüfungen die vergangenen Tage Revue passieren: "Am Donnerstag vor der Rallye konnten wir bei einem kurzen Test das ideale Setup für den Renault Clio im Rebenland herausfahren. Trotzdem dauerte es ein paar Sonderprüfungen, bis auch Patrick und ich das perfekte Timing für die Ansage finden konnten. Ab Freitag Abend ist es dann viel besser gelaufen, und wir konnten uns mit einigen Bestzeiten die 2WD-Führung holen, die wir am Samstag relativ sicher nach Hause gebracht haben."

Die fast perfekte Bilanz nach dem Saisonauftakt lässt den durchaus holprigen Start in die Rebenland-Rallye fast in Vergessenheit geraten. Zu den drei Monaten Rennpause und der Eingewöhnung auf einen neuen Beifahrer kamen noch technische Probleme hinzu. Im Verlauf der ersten beiden Sonderprüfungen brachen die Uniball-Querlenker, was im Service jedoch von der Mechanikercrew rechtzeitig erkannt wurde und repariert werden konnte. Danach drehte der Laßnitzthaler den Spieß um und eroberte mit einer Serie von Bestzeiten die Führung in der 2WD-Wertung.

Wollinger: "Zu Beginn hat es leider gar nicht gut ausgesehen. Ich konnte mich dann aber rasch auf die Ansage von Patrick einstellen, und die Zeiten wurden immer besser. Auf die siebente Gesamtzeit in der letzten SP am Freitag, wo wir sogar ein WRC hinter uns lassen konnten, bin ich ganz besonders stolz."

Schließlich übernachteten die beiden Steirer als führendes Team in der 2WD-Wertung und sollten diese Position bis zum Schluss der Rallye nicht mehr abgeben. Trotzdem wurde es am Samstag Nachmittag noch einmal brenzlig, wie Wollinger schildert: "Eigentlich wollten wir den Vorsprung bis ins Ziel sicher verwalten und nicht mehr allzu viel riskieren. Dann sind wir aber bei der ersten Durchfahrt der Sonderprüfung Schlossberg in einer schnellen Kurve ausgeritten und haben uns die Stoßstange links vorne beschädigt. Danach haben wir uns aber wieder am Riemen gerissen und uns vor allem auf die Power Stage konzentriert. Dort konnten wir uns auch noch die drei Zusatzpunkte für die Bestzeit holen, was natürlich eine ideale Ausgangsposition für die 2WD-Meisterschaft ist."

Wollinger abschließend: "Meine Konkurrenten Michael Kogler und Julian Wagner sind hier starke Zeiten gefahren und werden im Laufe der Saison sicher nicht locker lassen. Im Lavanttal ist es bisher immer sehr gut für uns gelaufen, deshalb freue ich mich schon sehr darauf. Ein großes Lob möchte ich noch Patrick für die harmonische Zusammenarbeit und meinen Mechanikern für das perfekte Auto aussprechen. Ohne deren unermüdlichen Einsatz hätte ich den Sieg im Rebenland nicht holen können."

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

F.A.T. Ice Race: Beste Bilder Samstag

Die besten Bilder vom F.A.T. Ice Race 2026

"Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung", sagt motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl und präsentiert seine besten Bilder vom Samstag.

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.