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ÖRM: "Rallye W4"

Doppelt erfolgreiches Debüt für Mayer

Bei seinem ersten Einsatz im neuen Auto und erstmals auf Schotter konnte Daniel Mayer einen Podiumsplatz feiern.

Foto: Daniel Fessl

Der junge Gießhübler, erstmals auf einem Peugeot 208 R2 unterwegs, schlug sich bei seiner ersten Schotter-Rallye überhaupt sehr beachtlich, und belegte mit seinem Co-Piloten Jürgen Klinger in der 2WD-Meisterschaft nach 13 Sonderprüfungen den dritten Platz, konnte damit in seiner erst vierten Rallye einen weiteren Podiumsplatz einfahren. Der 2WD-Sieg ging an Luca Waldherr (Ford), gefolgt von Roland Stengg (Opel).

Nachdem der Citroen, mit dem Daniel bei der NÖ-Rallye einen Klassensieg feierte, verkauft wurde, stand er ohne Auto da. Nach einigen Anfragen und Überlegungen entschied Vater Walter Mayer, ein Auto anzukaufen. Gesagt getan – nach einigen Telefonaten und Mails erwarb man von Peugeot Motorsport einen „208 R2". Das Auto kam letzten Montag aus Frankreich. Daraufhin gab es einige Nachtschichten – und am Donnerstag konnte Daniel das von Wurmbrand Motorsport eingesetzte Fahrzeug dann erstmals kurz testen, ehe es gestern dann in die Rallye ging. Aufgrund der Zeitknappheit also keine optimale Vorbereitung, auf der anderen Seite war Daniel natürlich froh, überhaupt an den Start gehen zu können.

Daniel Mayer: „Erstmals bin ich natürlich froh und dankbar, dass ich die W4-Rallye dank der Initiative meines Vaters überhaupt fahren konnte. Und wenn ich jetzt die zwei Tage Revue passieren lasse, dann bin ich total happy. Denn vor den schwierigen Schotter-Sonderprüfungen im Waldviertel hatte ich im Vorfeld schon Respekt, zumal ich ja noch nie auf Schotter gefahren bin. Dafür ist der Podiumsplatz sicher sehr gut. Wobei ich natürlich weiß, dass ich noch viel lernen muss und auch das Auto noch viel Potential hat. Aber auf den dritten Platz bin ich schon stolz."

Und wie sah es Papa Walter Mayer? „Daniel hat das ganz gut gemacht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir das Auto erst kurz vor der Veranstaltung bekommen haben. Dazu war er erstmals im Waldviertel auf Schotter unterwegs. Da ist das Ergebnis schon eine gute Visitenkarte."

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