RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Jännerrallye 2019

Julian Wagner beflügelt

Der Youngster aus Mauthausen dominiert die Jännerrallye 2019 in Freistradt. Mit sechs SP-Bestzeiten liegt er im Skoda Fabia R5 an der Spitze.

Fotos: Harald Illmer

Mit dem „zweiten Ringerl“ standen am heutigen Nachmittag die Teilnehmer der 34. Internationalen Jännerrallye vor der zweiten entscheidenden Phase des Saisonauftakts, der insgesamt 16 Sonderprüfungen umfasst. Wie am Vormittag mussten wieder die Wertungsabschnitte Pierbach, Liebenau und St. Oswald überwunden werden. Und wie am Vormittag war es erneut und deshalb nicht weniger überraschend Julian Wagner, der dem Spektakel rund um Freistadt seinen dominanten Stempel aufdrückte. Der 23-jährige Mauthausener in Diensten des BRR-Teams von Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager flog scheinbar über die Prüfungen, während seine Konkurrenten über diese offensichtlich „nur“ fuhren.

Auch durch die Tatsache, dass sich die Bedingungen gegenüber der Früh durch wieder einsetzenden Schneefall sogar noch verschärft hatten, konnte den hochtalentierten Jungspund nicht bremsen. „Es ist deutlich glatter und die Sicht klar schlechter geworden“, meinte der Skoda-.Fabia-Pilot und wurde in dieser Hinsicht durch alle anderen Teilnehmer bestätigt. Allerdings auch in der Meinung, dass die Jännerrallye 2019 durch diese Verhältnisse „ein unglaublich geiles Erlebnis ist“!

Nach sechs absolvierten Prüfungen kann Julian Wagner jedenfalls auf ebenso viele Bestzeiten verweisen und führt mittlerweile bereits mit 1:40,9 Sekunden vor seinem eigentlich Jännerrallye-erfahreneren Bruder Simon Wagner. Welcher aber bemerkt: „Das ist bei einer Jännerrallye immer noch im Rahmen. Da kann sich das Blatt so schnell wenden. Die Rallye ist noch unglaublich lang.“ Nämlich heute noch zwei Prüfungen und morgen weiter acht.

Im Kampf um Platz drei matchen sich Vorjahressieger Johannes Keferböck aus Pregarten und der letztjährige Zweite Gerhard Aigner aus Vorchdorf. Wobei Aigner immer schneller wird und seinen Rückstand aufs Podest von zuletzt 18 auf nunmehr lediglich 6,7 Sekunden verringern konnte. Und weil der St. Oswalder Ernst Haneder Gesamtfünfter ist, zeichnet sich ein momentaner totaler Triumph der Marke Skoda ab. Alle Spitzenpiloten eint jedenfalls eine Meinung – die der allgemeinen Zufriedenheit und die der absoluten „Freude, hier dabei sein zu können“!

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Jännerrallye 2019

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht RRA

Proto-Chefsache in Horn

Race Rent Austria-Boss Wolfgang Schmollngruber wollte es wissen: Was kann er trotz langer Wettkampfpause in einem Proto ausrichten? Gemeinsam mit Gerry Winter gelang bei der Grasl Rallye Horn mit Gesamtrang sieben die optimale Standortbestimmung.

WRC, Sardinien: Kurzvorschau

Das Thriller Finale auf Sardinien

Drei Titelkandidaten beim vorgezogenen Grande Finale. Kevin Raith/Claudia Maier sind nach Absage von Keferböck/Minor die einzigen Österreicher.

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP13)

Hyundai-Drama sorgt für offenen Titelkampf

Oliver Solberg dominiert auf Sardinien und profitiert vom Pech der Hyundai-Piloten: Elfyn Evans liegt nur noch sechs Punkte vor dem Schweden

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.