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Angasen ohne Rechenstift

Für Karim Pichler und Heike Feichtinger geht's nicht nur um den Sieg in der Fiat Stilo Trofeo, sondern vielleicht sogar um die Diesel-Krone.

PICHLER / FEICHTINGER erwarten Sieg & Meistertitel

Der Oberösterreicher Karim Pichler, von Neidern als „Ewiges Talent“ abqualifiziert, heuer jedoch im Fiat-Turbodiesel-Markenpokal mit Seriensiegen bei der T-Mobile-Rallye-Staatsmeisterschaft 2002 für die komplette Konkurrenz „die härteste Nuss“, liegt vor dem heimischen Rallye-Meisterschafts-Saisonfinale, der „Int. Waldviertel Rallye“ (vom 7. – 9. November 2002) noch klar in Führung der FIAT STILO TROFEO.

8 Punkte beträgt der Abstand zum Zweitplazierten, 21 Punkte zum drittplazierten Fiat Stilo Trofeo-Team. Pichler und Mag. Heike Feichtinger – sie haben 105 Punkte auf dem Trofeo-Konto - sind daher am Wochenende die klaren Favoriten im Markenpokal: Mit einem neuerlichen Laufsieg hätten die beiden vom Mühlviertler HM-MOTORSPORT TEAM („HM“ steht jetzt für Hartl Michael) auch die Championskrone auf dem Haupt.

Pichler / Feichtinger auch in der Diesel-Klasse am Stockerl?

Auch in der Diesel-Klasse sind Pichler / Feichtinger nicht zu unterschätzen: Denn – wie die bisher verlaufene Saison zeigt – prägten die beiden Oberösterreicher mit dem serienmäßigen Turbodiesel-Stilo zusammen mit den PS-starken VW-Kitcars die Saison: Man liegt zwar nicht in Führung, aber auf Rang zwei knapp dahinter !

Ein kleiner Fehler des Leaders Waldherr und Pichler / Feichtinger könnten auch hier „zuschlagen“. Denn der hinter Pichler liegende drittplazierte Zeiringer statet im Waldviertel nicht und Top-Favorit Willi Stengg liegt bereits in der Tabelle 15 Punkte hinter Leader Waldherr zurück. Auch hier wird noch der Rechenstift mit entscheiden.

“Neue und prominente Gesichter“ sollen für Pichler / Feichtinger das Siegen in der Trofeo erschweren. Das kostet sowohl Pichler, als auch Feichtinger nur ein müdes Lächeln:

Denn die beiden Oberösterreicher vertrauen ihrem Können: Weder das Promi-Team Hans Geist/ Helmut Deimel, noch Rupert Schachinger, der aus der Gruppe N noch in Erinnerung ist, sind für Pichler / Feichtinger die echten Gegner:

„Wenn wer unsere Fiat-JTD-Klassse im Waldviertel gewinnt, außer uns selbst natürlich, dann traue ich dies am ehesten dem Gewinner der ARBÖ-Steiermark-Rallye, Michi Böhm aus der Steiermark zu!“

Ganz davon abgesehen, dass Pichler / Feichtinger in der Rangliste nur die Wiener Hulak/Bauer im Auge behalten müssen, die 8 Punkte im Championat dahinter liegen, weil Böhm selbst bei einem Sieg im Waldviertel mathematisch nicht mehr Meister werden könnte.

Pichler: „Wir fahren im Waldviertel ohne Rechenstift. Ohne technische Probleme gewinnen wir auch klar und deutlich. Warm anziehen muss sich nur die Konkurrenz!“

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