T-Mobile Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye | 30.10.2002
Die Saison mit einem „blauen Auge“ abschließen
Franz Schulz und Martin Sztachovics haben für das Saisonfinale ein klares Ziel, sie wollen unbedingt unter die Top-Drei der N3-Meisterschaft.
Andere träumen davon, die Formel 2-Meisterschaft unter den Top-3 zu absolvieren, für Franz Schulz und Martin Sztachovics ist es das Minimal-Ziel für eine gar nicht glücklich verlaufene Saison.
Und es bleibt noch eine Menge Arbeit zu tun: Beim Finale im Waldviertel (7./9.11.2002) muß mindestens ein 6. Platz her, um dieses Ziel noch zu erreichen.
Da keiner der drei Erstplazierten im Waldviertel am Start sein wird, scheint es auf den ersten Blick kein Problem zu sein, diese Plazierung einzufahren, wären da nicht wie immer im Waldviertel eine erhebliche Anzahl ausländischer Teams, vor allem Ungarn.
Wobei letzteren wohl vor allem der 30%ige Schotter-Anteil an der diesjährigen Strecke sehr entgegenkommen dürfte. Auf der anderen Seite wird sich erst bei der Technischen Abnahme klären, ob die ungarischen Teams tatsächlich punkteberechtigt, also mit einem Katalysator ausgerüstet sind, was im vergangenen Jahr nicht der Fall war.
Trotz alledem sehen Franz Schulz/Martin Sztachovics der Waldviertel-Rallye zuversichtlich entgegen: Im vergangenen Jahr konnte man bei den schwierigsten Verhältnissen seit Jahren hinter einem ungarischen Peugeot Platz 2 holen und sich den Vize-Meistertitel sichern. Kein Grund also, eine ähnliche Leistung nicht zu wiederholen.
„Eines ist sicher, verschlafen dürfen wir den Start nicht, denn dazu gibt es einfach zu viele Konkurrenten“, so Franz Schulz. „Wenn aber alles nur normal verläuft, mache ich mir keine Sorgen, dass wir unser Ziel nicht erreichen können."
"Was uns allerdings wundert, ist die Startreihenfolge. Dass man uns hinter zwei österreichische 1400er-Teams eingereiht hat, die uns noch nie geschlagen haben, ist schon etwas seltsam. Aber wenigstens sind wir nicht die einzigen Betroffenen.“






