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KTM baut den X-Bow in Eigenregie

Jetzt geht’s los!

Die ersten 100 Stück kommen noch von Dallara, aber für die weitere Produktion des X-Bow baut KTM ein Werk bei Graz – auch Quads ein Erfolg.

Vor kurzem ist KTM erfolgreich ins Quad-Geschäft eingestiegen – die Reaktionen auf dem nordamerikanischen Markt sind so vielversprechend, dass die Strategen in Mattighofen ein jährliches Verkaufsvolumen von 10.000 Einheiten anpeilen. Damit erreicht das Stammwerk seine Kapazitätsgrenze, und man sieht sich nach einem zusätzlichen Standort um.

Synergien und Allianzen

Da trifft es sich gut, dass die Produktion des X-Bow gerade arrangiert wird. Damit werden die Oberösterreicher die Montage des zweisitzigen Roadsters selbst übernehmen und nicht, wie anfangs geplant, in die Hände von Magna Steyr geben. Das neue Werk soll sozusagen bei Magna Steyr ums Eck entstehen, im „Automobilcluster“ rund um Graz.

Weitere Entscheidungen über die Zulieferung der Komponenten für dne X-Bow sind ebenfalls gefallen: Mit der ungarischen Audi-Tochter wurde ein Liefervertrag für die 2,0-TFSI-Motoren abgeschlossen, die in Györ produziert werden. Und für das Monocoque aus Kohlefaser wurde man mit der süddeutschen Wethje-Gruppe handelseins – dort hat die KTM-Mutterfirma Cross Industries gleich einen Mehrheitsanteil erworben. Wehtje gilt als einer der versiertesten Spezialisten für Carbon-Composite-Bauteile und ist erfolgreich als Zulieferer für Automobilhersteller des Premiumsegments sowie für Formel-1- und Tourenwagenteams tätig.

Zum Auftakt: X-Bow Dallara

Die ersten Exemplare des X-Bow laufen aber ab Frühjahr 2008 in Italien vom Band, beim Rennwagenhersteller Dallara Automobili, der auch die Autos für die GP“-Serie baut und nebenbei in der Formel 3 sowie bei den IndyCars quasi ein Monopol hält. Die auf 100 Stück limitierte erste Serie bekommt Zusatz-Goodies wie mechanisches Sperrdifferenzial, Räder mit Zentralverschluss und verstellbares Racing-Fahrwerk mit auf den Weg. Außerdem mit dabei: das Carbon Aerodynamik Kit, das Carbon Performance Kit und das Carbon Design Kit.

Die Österreich-Preise für den X-Bow beginnen bei 45.850,– exkl. Steuern; dafür haben die Oberösterreicher die Serienversion um 20 PS auf nunmehr 240 Pferde erstarken lassen. Ein Fahrwerk mit in Zug- und Druckstufe einstellbaren Dämpferelementen wird ebenfalls serienmäßig sein.

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