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Ein großer Sprung?

Unsere Erlkönig-Jäger haben es nicht erwischt, aber bei der Parade für den neuen US-Präsidenten war es zu sehen: das Mondmobil der NASA.

Fotos: NASA

Im Jahr 2020 möchte die NASA, sofern sie denn die nötigen Mittel bewilligt bekommt, wieder eine bemannte Mission zum Mond schicken. Die Fortbewegung dortselbst wird dann mit dem Lunar Electric Rover (LER) geschehen.

Das Vehikel entspricht in der Größe laut "Werk" etwa einem US-üblichen Pickup-Truck, weist zwölf Räder auf und ist eigentlich so eine Art Wohnmobil. Bis zu 14 Tage können zwei AstronautInnen darin samt allem Komfort auf Erkundungsreise gehen.

Als praktisch wartungsfrei ausgelegt, soll das allradgetriebene Fahrzeug auch die harsche Oberfläche des Mondes überleben. Steigungen bis zu 40 Grad stellen kein Problem dar, ebenso härteste Geröllfelder - all das wurde bereits erprobt.

Nächste Generation des E-Antriebes?

Noch in Arbeit ist der Antrieb, denn die derzeitige Akku-Technologie bringt noch nicht die benötigte Leistung. Ein Entwicklungsschub ist nötig, der dann allen Elektroautos zugute käme.

Denn dann wären Reichweiten von bis zu 500 Meilen, also ca. 800 km mit einer Batterieladung möglich.

Vorführwagen: Bei seinem Auftritt bei der Angelobung des neuen US-Präsidenten Obama schnurrte das "Vorserienmodell" noch mit verfügbarer Technik.

Neben etlichen Universitäten und der Autoindustrie durfte auch ein Offroad-Rennteam seine Expertise beisteuern. Zehn Jahre soll die Lebensdauer des LER betragen - ein wartungsfreies Jahrzehnt wäre auch für Autos auf der Erde eine interessante Innovation.

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