AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Baby-Katze

Jaguar gibt mit der Studie C-X16 einen Ausblick auf die neue Baby-Katze, die Ende 2012 auf den Markt kommen wird. Hybrid darf da natürlich nicht fehlen.

mid/mah

Jaguar lässt die "Katze" aus dem Sack und enthüllt das Geheimnis um seine auf der Frankfurter IAA (15.-25. September) Premiere feiernde, neue Coupé-Studie.

Der puristisch designte Zweisitzer C-X16 ist komplett in Aluminium-Bauweise gefertigt und kommt ohne aufgesetzte Spoiler und unnötigen Zierrat aus. Auf den ersten Blick besticht er durch eine extrem sportliche Linie mit weit nach hinten versetzter Fahrgastzelle. Mit einer Länge von 4,45 Meter ist er der kleinste Jaguar seit dem Jahr 1954.

Dies gilt aber nur für die Abmessungen, denn in Sachen Leistung und Antriebstechnik ist die kleine Katze eine ganz Große. Beine macht ihr ein kraftvoller Hybridantrieb. Dessen Herzstück ist ein neu entwickelter 3,0-Liter-V6-Kompressor-Benzinmotor aus Leichtmetall mit 280 kW/380 PS.

Er entwickelt ein maximales Drehmoment von 450 Nm, das über ein Achtganggetriebe an die Hinterräder weitergegeben wird. Als zusätzlichen Kraftspender dient ein Elektromotor.

Drückt der Pilot einen "Boost"-Knopf am Lenkrad, mobilisiert das Elektromodul für die Dauer von maximal zehn Sekunden zusätzlich 70 kW/95 PS und 235 Nm an Drehmoment.

Video: Jaguar-Studie C-X16



Damit sprintet der Jaguar in wahrlich raubkatzenhaften 4,4 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 300 km/h begrenzt. Der Normverbrauch wird mit 6,9 Litern auf 100 km angegeben, der CO2-Ausstoß beträgt 165 Gramm pro Kilometer.

Bis zu einem Tempo von 80 km/h kann die Studie mit Hilfe von aus Stabilitätsgründen hinter den Sitzen verstauten Lithium-Ionen-Akku, die über zurückgewonnene Bremsenergie gespeist werden, kurzzeitig auch rein elektrisch fahren.

Bei allem optisch Purismus wären die Briten nicht sie selbst, wenn sie ihrem neusten Geschoss nicht noch einen gehörigen Schuss Exzentrik mit auf den Weg gegeben hätten.

Für Luftzufuhr in den Innenraum sorgt beispielsweise eine Doppeldüse, die erst aus ihrer Versenkung kommt, wenn schnell kalte oder warme Luft zugeführt werden soll. Ist die vorgewählte Temperatur erreicht, ziehen sich die Düsen genauso diskret wieder in ihre Ruheposition zurück.

Ins Innere des Autos gelangt man per "Handauflegen". Die bündig anliegenden Türgriffe fahren erst elektrisch aus, wenn der Fahren in Kontakt mit den Berührungssensoren kommt.

Der Marktstart der Serienversion wird für Ende kommenden Jahres erwartet. Der Preis ist noch nicht bekannt, dürfte aber deutlich über 60.000 Euro liegen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Super-Test-Sommer 2025 von AUTO BILD Österreich

Werden Sie Testfahrer für ein Sommer-Weekend!

Sechs Testautos stehen bei dieser Fahraktion für die Leser der bekannten Automobilzeitschrit bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der Autoneuheiten und berichten Sie darüber in Bild und Text!

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.