MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorrad-WM: News

Bremsvergleich: Von 355 auf 100 km/h

Am Beispiel des härtesten Bremspunktes in Mugello hat Brembo ermittelt, welcher MotoGP-Fahrer trotz historischen Topspeeds am spätesten bremst.

Foto: Motogp.com

Mugello gilt unter den aktuellen Rennstrecken im MotoGP-Kalender zwar nicht als besonders anspruchsvoller Kurs für die Bremsen. Der erste Streckenabschnitt hat es mit der Anfahrt auf "San Donato" nach Start-und-Ziel aber durchaus in sich.

In diesem Jahr raste Ducati-Pilot Andrea Dovizioso im Training mit 356,7 km/h auf sie zu und stellte damit einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Von diesem Tempo bis auf circa 93 km/h abzubremsen, um in die erste Kurve einbiegen zu können, ist für Fahrer und Maschine gleichermaßen eine Belastungsprobe.

Nach Angaben von Brembo, dem Hersteller der MotoGP-Bremsanlagen, dauert das Manöver 334 Meter und sechs Sekunden. Während dieser Phase erreicht die Temperatur der Carbon-Bremsscheiben etwa 700 Grad Celsius - und das im Rennen ganze 23 Mal.

Aus den umfangreichen Telemetrie-Daten, die jedes Team während eines Rennwochenendes sammelt, lässt sich ermitteln, welcher Pilot "San Donato" am spätesten anbremst. Dabei werden verschiedene technische Parameter wie Bremspunkt, maximale Verzögerung, maximaler Hebeldruck, Bremszeit, etc. berücksichtigt.

In der Kombination dieser Variablen ist Dovizioso in Mugello nicht nur Rekordhalter in Sachen Topspeed, sondern auch König der Spätbremser. Eine Auswertung von Brembo am härtesten Bremspunkt der Strecke hat folgendes Ranking ergeben:

1. Andrea Dovizioso (Ducati)
2. Marc Marquez (Honda)
3. Valentino Rossi (Yamaha)
4. Danilo Petrucci (Ducati)
5. Cal Crutchlow (LCR- Honda)

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

"Verstehe nicht, was sie wollen"

Maverick Vinales rechnet mit KTM ab

Maverick Vinales ist zurück, doch vor seinem Comeback in Motegi beschäftigt ihn nicht nur seine verletzte Schulter, sondern vor allem das Zerwürfnis mit KTM

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.