4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Häuptling Scharfes Auge

Der Jeep Cherokee kommt gegen Jahresende zu uns. Mit völlig neuem, gewagten Design und kräftig reduzierten Verbrauchswerten.

mid/ts

Der Jeep Cherokee gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Geländewagen-Modellen der Welt. Die erste Generation startete 1984. Drei weitere folgten, bis der Cherokee 2011 bei uns auslief. In den USA läuft er seit 2001 unter dem Namen "Jeep Liberty".

Das Mittelklasse-SUV wird auf der New York Auto Show (29. März bis 7. April) sein Debüt geben und in seiner Klasse bezüglich Leistung und Fahreigenschaften an der Spitze liegen; und beim Verbrauch ist Einsparpotential von rund 40 Prozent denkbar. Das Chrysler Werk in Toledo in den USA fertigt das neue Modell, das im dritten Quartal 2013 zu den US-Händlern kommt. Der Marktstart für Europa steht noch nicht fest, wird aber wohl um das Jahresende stattfinden.

Um seinen Mitbewerber wie dem Range Rover Evoque, dem Audi Q3 oder dem BMW X1 ernsthaft Konkurrenz zu machen, muss der Cherokee deutlich moderner daherkommen. Erste Fotos künden von einer gewagten, aber durchaus gelungenen Mission. Der nach dem größten nordamerikanischen Indianerstamm benannte SUV wirkt deutlich abgerundeter und aggressiver.

Zur Technik schweigt sich der Hersteller aus. Es gilt als sicher, dass der neue Cherokee auf jener Plattform des Fiat Konzerns basiert, auf der auch der Dodge Dart und die Giulietta von Alfa Romeo erhält.

Der neue Jeep erhält statt der Starrachse des Vorgängers nun Einzelradaufhängung. Als Motorisierungen dienen ein Zweiliter-Diesel mit einer Leistung von etwa 125 kW/170 PS und ein Sechszylinder-Benziner mit 3,2 Litern Hubraum und 198 kW/270 PS Leistung aus dem Fiat-Regal. Beide Motoren koppelt der Hersteller mit der neuen Neungang-Automatik (!) von ZF.

Die Basis-Modelle stattet Jeep mit Frontantrieb aus. Eine Allrad-Version wird es natürlich auch geben. Damit der jüngste Cherokee, wie alle anderen Jeeps, fit für den legendären "Rubicon Trail" ist. Die anspruchsvolle Offroad-Strecke über 40 Kilometer in der Sierra Nevada, ein historischer amerikanischer Postweg zwischen dem Lake Tahoe und Georgetown, gilt bei allen Offroadern seit jeher als die Messlatte für höchste Geländegängigkeit.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

150.000 Euro nur für den Umbau

Das ist der delta4x4 Rolls Royce Cullinan

Ein Rolls-Royce parkt fast immer in der Garage oder steht an der Pforte eines Palast-Hotels parat. Doch geht es auch ganz anders, wie die Off Road-Experten von delta4x4 demonstrieren.

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.