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Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Die größte Neuheit findet sich zweifellos unter dem Blech wieder. "Wie im Rahmen von "Nissan Ambition 2030" angekündigt, strebt Nissan mit seinen Produkten und Dienstleistungen eine sauberere, sicherere und integrativere Welt an", sagte etwa Ashwani Gupta, Chief Operating Officer von Nissan bei der Präsentation. "Vor diesem Hintergrund elektrifizieren wir unsere wichtigsten Modelle, wobei der X-Trail für den japanischen Markt (und Europa, Anm. d. Red.) ein spezielles e-POWER-Modell mit e-4ORCE als Option wird. Der neue X-Trail wird eine wichtige Rolle bei unserer Elektrifizierung spielen."

Will heißen: Der X-Trail wird ausnahmslos mit Vollhybridantrieb zu haben sein, bei Nissan vulgo e-Power. Das Herzstück des X-Trail ist sodann ein Benzinmotor mit variabler Verdichtung, der jedoch nicht die Räder antreibt. Stattdessen arbeitet er als Generator zur Stromerzeugung. Auf diese Weise kann Nissan den Motor immer in seinem optimalen Bereich laufen lassen, um die Effizienz zu maximieren und so Kraftstoffverbrauch und Emissionen niedrig halten. An und für sich nichts Neues. Nicht nur setzten schon andere Hersteller, von BMW im i3 REX bis hin zu Mitsubishi im Outlander PHEV, auf ähnliche Systeme, auch für den kleinen Bruder Qashqai wurde ein entsprechendes System bereits vorgestellt - für ihn soll es im Herbst auf den Markt kommen und einen 1,5 Liter großen und 116 kW/158 PS starken Dreizylinder-Turbobenziner nutzen. Den Vortrieb selbst besorgt sodann ein 140 kW/190 PS starker Elektromotor. Ob Nissan beim X-Trail auf das selbe Setup setzen wird, ist noch offen. Technische Spezifikationen fehlen noch.

Dafür wissen wir schon einiges zur Ausstattung und anderen Details. Zum Beispiel, dass der Wagen als Fronttriebler - wie der Qashqai - als auch mit Allradantrieb angeboten wird. Der hört dann bei Nissan auf den Namen e-4ORCE und fügt dem Mix noch einen zweiten Motor an der Hinterachse hinzu. Eine mechanische Verbindung zwischen den Achsen, wie bei einem konventionellen Allradsystem, entfällt. Zudem wird Nissan durch diesen, in seinem Wesen einem reinen E-Auto sehr ähnlichen Ansatz, auch One-Pedal-Driving (e-Pedal) anbieten. Heißt: Durch Lupfen des Gaspedals verzögert der Wagen bis zum Stillstand, während er gleichzeitig Energie über die E-Motoren, die statt den Bremsen die Bewegungsenergie aufnehmen, wieder in Strom verwandelt und in die Akkus speist. Eine Funktion, die man aber freilich auch deaktivieren kann, wenn man möchte.

Ein weiteres, praktisches Feature, dass die stark elektrifizierte Architektur mitbringt: Über einen 100V-Stromauslass können externe Geräte mit bis zu 1.500 Watt Strom versorgt werden.

Zudem verspricht Nissan jede Menge Hightech, um den Alltag leichter zu machen. 360°-Kameras, semi-autonomes Fahren, automatisches Einparken, adaptive LED-Scheinwerfer, gleich zwei 12,3 Zoll Displays, Amazon Alexa-Integration und ein 10,8" großes Head-up Display. Aber auch an "bodenständigeren" Komfort wurde gedacht. Das Ladevolumen im Kofferraum soll zu den besten im Segment gehören und auch in der großzügigen Kabine, deren Sitze auf Wunsch mit wasserabweisenden Stoffen bezogen werden können, sollen sich reichlich Ablagen finden. In Japan wird der Wagen folgerichtig im Top-Trim auch als Siebensitzer angeboten werden.

Im Land der aufgehenden Sonne soll der Wagen ab diesem Herbst angeboten werden. Für Europa dürfte er noch dieses Jahr offiziell vorgestellt werden, bevor er dann 2023 in den Schauräumen steht.

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