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Kia Sorento 2,2 CRDi 4WD – im Test

Feine Maße für die Straße

Kia modelt seinen SUV Sorento um, mit sanfteren Design-Rundungen und neuen Motoren - Offroad-Qualitäten sind nunmehr weniger gefragt.

Georg Koman

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Der alte Sorento war ab seiner Premiere 2002 der erste Kia, der hierzulande nicht allein wegen seines günstigen Preises gekauft wurde. Schließlich war er solide und machte optisch einiges her – und seine Ähnlichkeit mit der M-Klasse von Mercedes war sicher rein zufällig.

Der Nachfolger wuchs zwar weiter in die Länge, nämlich um zehn Zentimeter auf 4,69 Meter, schrumpfte aber in der Höhe leicht auf 1,71 Meter. Die stattliche Breite von 1,89 Meter entspricht zwei Zentimetern Zuwachs. Wie gewohnt basiert der Sorento auf dem (soeben facegelifteten) Hyundai Santa Fe. Auch der Radstand von 2,70 Metern entspricht jenem des Konzernbruders.

Dennoch gelang es dem zuvor bei VW tätig gewesenen Designchef Peter Schreyer, dem Sorento ein eigenständiges Äußeres zu verpassen. Eindeutig Schreyers Verdienst ist der "Bieröffner"-Kühlergrill, der nunmehr das Antlitz jedes neuen Kia ziert. Auch geriet der Sorento sanfter gerundet und damit trotz seiner Größe etwas unauffälliger als der Vorgänger.

Aufgrund der Tatsache, dass kaum ein SUV-Eigner ins Gelände fährt, schmiss man den Leiterrahmen ebenso hinaus wie das Untersetzungsgetriebe und eröffnet den Variantenreigen nunmehr sogar mit 2WD-Modellen. Was eine Gewichtsersparnis von bis zu 215 Kilogramm brachte.

Zwei Motoren stehen zur Auswahl, und zwar ganz andere als beim Vorgänger – nämlich ein 2,4-Liter-Benziner mit 174 PS und ein 2,2-Liter-Diesel mit satten 197 PS. Beide Aggregate sind sowohl mit Sechsgang-Schaltgetriebe als auch mit Sechsgang-Automatik erhältlich.

Ganz am Anfang der Preisliste steht der frontgetriebene Benziner als "Cool" um 30.990 Euro, das teure Ende markiert der Diesel mit Allrad und Automatik in Topausstattung "Active Pro" um 42.990 Euro. Und genau jenen nahmen wir uns im Test zur Brust.

Ausgestattet ist der Sorento klassenadäquat: Bereits die Einstiegsversion „Cool“ hat Klimaanlage, CD/MP3-Radio mit USB-Anschluss, ESP, Berganfahr- und Bergabfahrassistent, Dachreling, Nebelscheinwerfer und 17-Zöller aus Aluminium dabei. Der „Active“ erhöht um E-Fahrersitz, selbstabblendenden Innenspiegel, Regensensor, Einparkhilfe, Sitzheizung und LED-Rückleuchten.

Der „Active Pro“ toppt die Sache mit Lederpolsterung in Schwarz, Braun oder Schwarzweiß, schlüssellosem Zugang, Rückfahrkamera, abgedunkelten hinteren Seitenscheiben, Xenon-Abblendlicht und 18-Zöllern. Die schlanke Extraliste umfasst ein Glasschiebedach um 1.550 Euro und Metallic-Lack (510 Euro). Nehmen wir Platz im Edel-Kia!



Weitere Testdetails:

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