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Suzuki Across 2,5 PHEV – im Test
Mag. Severin Karl

Mal ganz etwas anderes für Suzuki-Kunden

Das ist die Suzuki-Kundschaft nicht gewöhnt: Plug-in-Technologie, über 300 PS, 19-Zöller und auch fast 60.000 Euro. Der Across bietet aber auch ein tolles Package samt reichlich Platz und ganz schön großer Batterie

Mag. Severin Karl

Vor etwa 10 Jahren hatte die japanische Marke ihre Fans schon einmal mit einem ungewöhnlichen Auto überrascht: Als Mittelklasse-Limousine mit Vollausstattung und 178 PS passte der Kizashi so gar nicht in die Suzuki-Schauräume, wo Swift, Splash und SX-4 in der Überzahl waren. Die Krux damals: Es wurde kein Trend bedient, das Modell blieb ein – sehr gemütliches und gar nicht so teures – Kuriosum.

Durch Swace und Co vorbereitet
Mit der Mildhybrid-Offensive des letzten Jahres wurde die Suzuki-Kundschaft bereits an die Elektrifzierung herangeführt. Der Across, den es nur als Plug-in-Hybrid gibt, wurde bei seiner Markteinführung noch dazu vom Suzuki Swace (ein Hybrid) begleitet. Und: SUVs sind in Österreich nach wie vor en vogue. Klappt es diesmal also mit dem etwas anderen Suzuki?
Von der äußerlichen Erscheinung und der Art, wie sich das 4,64-Meter-SUV fährt, schlussendlich auch, wie es sich im Interieur anfühlt, hat der Across gute Karten. Den einzigen Stolperstein sehen wir im Preis, das aber nur in der Relation zum üblichen Kundenverhalten von Suzuki. Wer zum Händler geht, findet dort Fahrzeuge ab 14.990 Euro, mit dem Swace (29.690 Euro) kommt man dem Dreier an erster Stelle recht nahe. Und dann schmeißt der Across seine 57.990 Euro ins Rennen.

Tolles Package, alles dabei
Zu unterstreichen ist das tolle Package, denn Extras werden schlicht nicht angeboten. Sogar die Lackierung, sonst immer für einen kleinen Preisanstieg verantwortlich, ist inkludiert. Sollen wir Beispiele bringen? Gern: 19-Zoll-Alufelgen, LED-Technologie, E-Heckklappe mit Fuß-Bewegungssensor, Zweizonen-Klima, schlüsselloses System, Sitz- und Lenkradheizung und so weiter. Auch die Schar an Assistenten kann sich sehen lassen, da wird die Spur gehalten und verfolgt, vor Fahrzeugen im toten Winkel und Querverkehr gewarnt, Verkehrszeichen im Monitor angezeigt, automatisch notgebremst und vieles mehr. Innen reist es sich echt bequem, die roten Nähte allüberall sorgen für einen optischen Kick, Ablagen findet man zuhauf, auch solche, die sich aus den meisten anderen Fahrzeugen bereits verabschiedet haben – wir sprechen etwa von der offenen Ablage oberhalb vom Handschuhfach. Faszinieren ist das Raumangebot, wir kennen es aus dem baugleichen Technikbruder Toyota RAV4. Mit der 18,1-kWh-Batterie lassen sich tatsächlich weite Strecken auch rein elektrisch zurücklegen, ganz Eilige schaffen den WLTP-Wert von 75 Kilometern natürlich nicht. Geladen wird mit maximal 6,6 kW, für die 3,7-kW-Vollladung werden etwa 5 Stunden benötigt.
Der Fahrmodus-Schalter benötigt keinen Seitenblick: Egal ob in Eco oder in Sport, wer oben draufdrückt ist sofort wieder in Normal. Schön wäre ein Modus, der die volle Batterie nicht bevorzugt leersaugt. Nachdem auch Tempo 135 elektrisch geht, ist der Akku bei Autobahnfahrten schnell leer. Ohne Aufladen gönnte sich das Zweitonnen-SUV in unseren Händen etwa 6,5 bis 7 Liter Benzin im Schnitt.

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