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Impressionen vom Ring

Redaktionsschluss gegen halb drei in der Früh. Schnell ein Kaffee – Zähne putzen – rein ins Auto. Und schon bin ich von Wien aus auf dem Weg nach Salzburg...

Johannes Mautner Markhof

Gestärkt durch eine klassische Leberkäsesemmel plus Red Bull lenke ich den Redaktions Stilo auf die Autobahn. Drei Stunden später, die 60 Baustellen Kilometer verderben wirklich jeden Schnitt, erreiche ich Salzburg. Nach zwei Stunden des dringend nötigen Schlafes brüllt der Wecker. Die Rückenlehne des Fiat ist schnell wieder eingerichtet, die Kaffeedose habe ich schon zuvor griffbereit geparkt und die Zigaretten sind auch schnell gefunden. Rennfahrer bereiten sich bestimmt besser auf einen Tag am Ring vor.

Der Salzburgring:

Rund 30 BMW M3 auf einem Parkplatz sind ein Anblick von dem man nicht genug kriegen kann. Davor eine Truppe recht trainiert wirkender junger Burschen. Unter ihnen Werner Franz, Stefan Eberharter und Benjamin Raich. Mehr erkennt ein unausgeschlafener Motorjournalist beim besten Willen nicht zumal sie alle in Jeans und nicht wie gewohnt im Renndress nach Salzburg gekommen waren. Man sagte mir dann im Laufe des Tages, dass mit Ausnahme des Herminators der komplette Herren Kader des ÖSC anwesend war, was durch die Bilder bestätigt wird.

Das Training:

Drei engagierte und wirklich besonders nette Instruktoren, jeweils ein M3 für zwei Personen. Wer sich nicht an die Anweisungen der Instruktoren hält bekommt eine Auszeit. Fertig. Das M3 Einsteigertraining lehrt einen wie schlecht man eigentlich Auto fährt, und zeigt gleichzeitig was in einem Serien M3 alles drinnen steckt. So soll es sein. Am Vormittag lernten wir dann zu driften, auszuweichen und vor Hindernissen anzuhalten. Wer meint dies sei ohnedies selbstverständlich, der irrt gewaltig. Wären die Hindernisse alle echt gewesen, so hätte BMW 30 M3 an einem Vormittag verloren und das obwohl unsere Skifahrer zum Großteil wirklich sehr talentierte Lenkraddreher sind.

Nach einer längeren Mittagspause begann dann das schnellere Kapitel. Schneller driften, Ideallinie von einzelnen Kurven suchen und als krönender Abschluss dann ein paar schon recht schnelle Runden am Ring. Auch wenn am Ende des Tages keiner zugegeben hätte, dass er was dazu gelernt hätte so waren sich doch alle einig, dass so ein Trainingstag der Fahrsicherheit äußerst zuträglich ist.

Das Fazit:

Ein BMW M3 ist ein Wunderwerk der Technik, wenngleich auch ein bisserl schwer. Der Salzburgring ist ein toller Spielplatz für große Kinder und das SMG Getriebe des M3 ist das Beste was ich in acht Jahren Motorpresse jemals geschaltet habe. Blechschäden hat der Testtag am Ring keine mit sich gebracht. Reifen und Bremsen wurden dafür ordentlich in Mitleidenschaft gezogen, was bei dieser Fahrweise aber legitim ist.

Alles in allem ein lehrreicher Tag der zudem noch richtig Spaß gemacht hat. Da waren sich auch unsere ÖSV Herren einig. Ein getrennter Bericht zum SMG folgt sobald ich die technischen Unterlagen wirklich intus habe. Das kann aber noch dauern. Mehr Info zu den BMW Fahrertrainigs, die auch für Fahrer anderer Marken zu buchen sind, gibt es unter www.bmw.at.

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