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Neueinsteiger in der Oberklasse

Nachdem Kia mit dem Sorento schon den Geländewagenmarkt aufgemischt hat, möchte man nun mit dem Opirus auch etwas Bewegung in die Oberklasse bringen.

Walter Reburg

Am Genfer Automobilsalon wurde der Opirus zum ersten Mal präsentiert. Die 4,97 Meter lange Limousine im Retro-Look soll dem koreanischen Hersteller neue Kunden in der gehobenen Fahrzeugklasse bescheren.

Das Design wurde dabei aber eher an den koreanischen bzw. amerikanischen Geschmack angepasst, was für die Händler in Europa wohl eher ein Problem sein wird.

Trotzdem dürfte der Opirus keine schlechte Wahl sein, immerhin hat er fast alles, was man sich von einem Oberklasseauto wünscht.

Neben guten Platzverhältnissen gibt es jede Menge Komfort- und Luxusausstattung serienmäßig: elektrisch verstellbare Sitze, Holzeinlagen, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und ein Informationssystem mit Monitor in der Mittelkonsole, darüber hinaus eine Infinity Soundanlage mit 270 Watt Musikleistung.

Angetrieben wird der Opirus von einem 3,5 Liter V6 Motor mit einer Leistung von 198 PS (147 kW). Geschalten wird per 5-Gang-Automatik, die auch die Möglichkeit des manuellen Gangwechsels bietet. Diese Kombination lässt den über 1.800 kg schweren Kia in 9,2 Sekunden auf 100 km/h sprinten und erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h.

Für die Sicherheit sorgen alle gängigen Hilfen wie ABS, ESP, EBD, TCS sowie Fahrer-, Beifahrer-, Seiten- und Kopfairbags.

In Österreich wird der Opirus ab Herbst verfügbar sein, Preise sind noch nicht bekannt.

Fotos vom Kia Opirus finden Sie in der rechten Navigation!

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