AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Auf Partnersuche

Der neue Peugeot Partner schmeichelt uns mit überarbeitetem Außen- und Innendesign, mehr Komfort und Sicherheitsausstattung.

Manfred Wolf

Er war schon in die Jahre gekommen und viele haben sich vielleicht schon einen neuen „Partner“ angelacht – zur Erinnerung: 1997 wurde der Peugeot Partner mit dem Titel „Van of the Year“ ausgezeichnet.

Doch jetzt gibt’s eine außen wie innen stark überarbeitete Neuauflage, die Verkaufszahlen sollen damit deutlich nach oben gehen, Konkurrenz kommt hauptsächlich vom (baugleichen) Citroen Berlingo.

Vor allem junge Familien, die sich noch keinen Großraum-Van a la Peugeot 807 leisten können, sollen sich einen durchaus günstigen Partner suchen.

Ab 15.400,- Euro ist man dabei, soviel kostet die Standardausstattungs-Stufe „XR“ mit dem 1,9 Liter Saugdiesel mit 70 PS. Servo, ABS, zwei Airbags, 5 Kopfstützen und ebenso viele Dreipunkt-Sicherheitsgurte sind da ebenso dabei, wie eine jetzt nach oben öffnende Heckklappe und eine große hintere Schiebtüre auf der rechten Seite.

Hinter Heckklappe und Schiebetüre lassen sich dann – je nach Lage der Rücksitze – von 624 bis 2.800 Liter Gepäck im Laderaum verstauen, ein mehr als beachtlicher Wert.

Das Preis/Leistungsverhältnis passt, das ändert sich auch nicht, je mehr man ausstattungsmäßig bzw. motorisch in hochwertigere Gefilde kommt. Die Mitte markiert die „XT“-Ausstattungsvariante, bei der es sowohl Saugdiesel und HDI, als auch einen 1,6 Liter Benziner (109 PS) gibt.

Am oberen Ende der Preis-Skala findet sich der Partner „Freeway“ mit dem modernen 2,0 Liter HDI-Triebwerk und 90 PS. Die Ausstattungsliste ist dann schon extra-lang, bis auf die Seitenairbags (die in jeder Version nur gegen Aufpreis erhältlich sind), vermisst man wirklich nichts.

Noch dazu macht der „Freeway“ dann auch gleich auf Offroad, mit verstärkter Aufhängung, Rutschblech, vergrößerter Bodenfreiheit und Scheinwerfer-Schutzgittern vorne und hinten (alles serienmäßig) nimmt man ihm das auch fast ab – nur der Allradantrieb fehlt.

Der Preis bleibt mit 18.950,- Euro für das Topmodell wirklich günstig, so wird er Partner sicher einige Herzen erobern. Am Schluss bleibt allerdings nur ein klein wenig Verwunderung über die fragwürdige Entscheidung, anstatt des bewährten 70 PS-HDI-Triebwerks einen fast schon historisch anmutenden Saugdiesel zu verbauen.

Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

- special features -

Weitere Artikel:

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.