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Neuer Citroen C3 - schon gefahren

Fröhlich fahren auf Französisch

Größer, fescher und mit Styling-Akzenten: Ende Jänner nächsten Jahres kommt die zweite Generation des Citroen C3 nach Österreich.

mid/ec

Fotogalerie

Geräumiger, mit einer höheren Qualitätsanmutung und je nach Ausstattung mit einer einzigartigen, weit in das Dach laufenden Frontscheibe zeigt sich der neue C3.

Für den Antrieb des viertürigen Kleinwagens stehen vier Benzinmotoren und zwei Diesel bereit, die ein Leistungsspektrum von 44 kW/60 PS bis 88 kW/120 PS abdecken.

Design und...

Einzigartig in dieser Klasse dürfte das Raumgefühl sein, dass der C3 gleich nach dem Einstieg vermittelt. Große Fensterflächen und ein fröhlicher, gleichzeitig aber auch durchaus hochwertig wirkender Innenraum schaffen ein positives Grundgefühl.

Dies gilt umso mehr, wenn man durch die sogenannte Zenith-Frontscheibe schauen kann. Ihr Glas ist bis über den Kopf des Fahrers ins Dach hineingezogen und sorgt so für mehr Licht und mehr Sicht. Im höchsten Ausstattungsniveau "Exclusive" ist dieses außergewöhnliche Ausstattungsdetail Serie.

In der mittleren Variante "Tendance" kann es im Paket mit einigen anderen Extras wie einem höhenverstellbaren Beifahrersitz bestellt werden. Käufer eines C3 mit der Basis-Ausstattung "Advance" müssen auf die Panorama-Frontscheibe auf jeden Fall verzichten.

...Seriosität

Bei aller Leichtigkeit und Fröhlichkeit ist der C3 als Fahrzeug deutlich ernsthafter geworden.

Er bietet dank acht Zentimetern mehr Länge und sechs Zentimetern mehr Breite viel Platz auch auf den Rücksitzen und stellt ein Kofferraumvolumen von 300 Litern zur Verfügung.

Im Innenraum bemerkt man das Bemühen um bessere Materialien und sorgfältigere Verarbeitung als beim Vorgänger.Zudem wurde der C3, wie es sich für einen Citroen gehört, eher auf Komfort als auf Dynamik hin ausgelegt.

Sein Fahrwerk ist komfortabel, trotzdem hätten die Sitze nicht erneut so weich und instabil ausfallen müssen.

Motorisches

Die Motorenpalette des Kleinwagen besteht ab Jänner aus vier Benzinmotoren, einige Wochen später kommen zwei Diesel hinzu.

Während die Selbstzünder in diesem Segment traditionell keine größere Rolle spielen werden, dürften bei den Benzin-Aggregaten die beiden 1,4-Liter-Varianten mit 54 kW/73 PS und 70 kW/95 PS ihre Käufer finden. Leider sind die Schaltführungen relativ unexakt.

Ein Start-Stop-System steht erst im Laufe des nächsten Jahres zur Verfügung. Einige Monate warten muss man auch auf automatisierte Fünf- und Sechsganggetriebe.

2012 sollen dann neue Motoren kommen, unter anderem ein Dreizylinder mit etwa einem Liter Hubraum, der als Sauger etwa 70 PS und mit Turbo rund 120 PS leisten wird.

Außerdem plant Citroen eine Sparversion des kleineren Diesels. Mit einigen aerodynamischen Verbesserungen, länger übersetzten Gängen und Eingriffen ins Motormanagement soll diese Version nur 99 Gramm CO2 ausstoßen.

Citroen spielt Polo

Citroen tritt mit dem C3 äußerst selbstbewusst nicht nur gegen die üblichen japanischen, französischen und italienischen Konkurrenten an, sondern nennt ausdrücklich auch den neuen VW Polo als Gegner.

Ihn will er bei ähnlichen Preisen mit einer deutlich besseren Ausstattung, mehr Raumgefühl und einen fröhlicheren Gesamtauftritt übertrumpfen.

Der neue C3 ist ein moderner Kleinwagen geworden und dabei trotzdem ein typischer Franzose geblieben. Man kann mit ihm gelassen über den Dingen schweben, den luftigen Innenraum genießen und wird dazu neigen, seine Schwächen großzügig zu ignorieren.

Mit anderen Worten: Mehr französisches Lebensgefühl gibt es in diesem Segment derzeit wohl kaum. Übrigens: Die Österreich-Preisliste wird bei 12.690,- Euro beginnen.

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